Oder auf Twitter, Pinterest oder Instagram. Denn du gibst viel mehr von dir Preis als du denkst. Auch schlichtes Wegwerfen kann gefährlich werden.

Wir teilen unser halbes Leben auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. Warum also nicht auch ein Foto unserer Bordkarte, um den Rest der Welt an unserer Vorfreude auf den anstehenden Trip teilhaben zu lassen? Was zunächst vollkommen ungefährlich klingt, birgt ein hohes Risiko. Im Strichcode deiner Bordkarte verstecken sich nämlich sensible persönliche Daten, mit denen Kriminelle Schindluder treiben können.

 

Persönliche Daten einsehen und Reservierung ändern

 

Um zu beweisen, wie einfach es ist, sensible Daten wie die E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer einer Person mittels ihrer Bordkarte herauszufinden, haben Redakteure des Aerotelegraph ein Experiment gewagt. Sie konnten mithilfe der auf Twitter geteilten Bordkarte einer indischen Journalistin problemlos auf die Reservierung und die damit verbundenen Daten der Dame zugreifen. Ohne weiteres hätten sie den Flug so auch annullieren oder umbuchen können – wenn sie denn gewollt hätten. Auch zukünftige Buchungen oder die Telefonnummern von Kontaktpersonen könnten mitunter so eingesehen werden.

 

Um persönliche Informationen aus dem Strichcode einer Bordkarte lesen zu können, ist oft lediglich ein im Internet frei verfügbarer Strichcodeleser notwendig. Es empfiehlt sich also, in Zukunft lieber mit einem Urlaubsfoto als mit der Bordkarte auf Facebook zu prahlen.

 

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