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Der gefrorene Baikalsee liegt an der Strecke der Transsib

    Bild: Shutterstock / Text:

Kalt, kälter, eiskalt: Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn

Tief verschneite Landschaften, der gefrorene Baikalsee, kuschelige Zugabteile: Eine Fahrt mit der Transsib ist im Winter ein besonderes Erlebnis.

Wer Zugreisen liebt, wird früher oder später nicht darum umhinkommen: Eine Reise mit der Transsib, so die Abkürzung der Transsibirischen Eisenbahn, gilt als Höhepunkt im Reisetagebuch wahrer Bahnfreunde. Schließlich ist die Strecke zwischen Moskau und Wladiwostok die längste der Welt (knapp 9300 Kilometer), dabei werden faszinierende Städte wie Jekaterinburg, Novosibirsk und Irkutsk erlebt. Man sieht Landschaften wie die Taiga und bekannte Seen wie den Baikalsee. Und die Züge selbst bieten eine Mischung aus Nostalgie, herben Charme und Freundlichkeit.

Shutterstock Der Bahnhof Krasnojarsk

Shutterstock Der Bahnhof Krasnojarsk

Highlights im Winter

 

Meist wird die Reise im Sommer unternommen, aber im Winter ist die Transsib ein ganz besonderes Erlebnis. Abgehärtet sollte man aber schon sein, wenn man bisweilen das warme Abteil verlassen will, denn Temperaturen von minus 30 Grad sind keine Seltenheit.  Dafür zeigen sich beispielsweise der gefrorene Baikalsee oder tief verschneite Städte wie Krasnojarsk in ihrer ganzen Pracht – man erlebt das Russland, wie man es sich vorstellt.

Wikicommons Nazivaevskaya Station

Wikicommons Nazivaevskaya Station

Route nach Peking möglich

 

Oftmals wird auch nicht die gesamte Strecke von Moskau bis an den Pazifik (im Bild unten eine Karte der Route aus dem Jahr 1897) unternommen, sondern es wird von Moskau nach Peking gereist (die sogenannte Transmongolische Strecke, die via Mongolei nach China führt). Viele Reisende buchen aber die Fahrt auf der Transsib nicht über Veranstalter – was natürlich bequemer, aber auch deutlich teurer ist – sondern erledigen das auf eigene Faust. Es gibt Tickets für die Klassen 3 bis 1, rechtzeitig buchen sollte man die Unterkünfte auf der Strecke, denn kaum jemand wird die insgesamt sieben Tage dauernde Fahrt in einem Stück erledigen wollen. Wer direkt die Zugfahrt sowie diverse Zwischenstopps bucht, kann dies zum Beispiel über „RealRussia“ tun. Infos und Buchungsmöglichkeiten auch auf der offiziellen Website der Russischen Bahn.

Wikicommons Transsib-Route 1897

Wikicommons Transsib-Route 1897

 

Tipps und Infos

 

Angebote zur Organisation von Transsib-Reisen bieten unter anderem dieser Veranstalter. Den Sonderreisezug „Zarengold“ mit der Route Moskau – Peking hat beispielsweise dieser Veranstalter im Angebot (16 Tage, ab circa 4200 Euro)

Infos zum Tourismus in Russland mit weiteren nützlichen Tipps gibt es hier. Stichwort Visum: Für das Touristenvisum benötigt man eine sogenannte Reiseeinladung, die von Veranstaltern oder Hotels ausgestellt wird. Infos dazu gibt es hier.

 

Fakten zur Transsib

Die Transsib ist die längste Eisenbahnstrecke der Welt und die Fakten sind tatsächlich erstaunlich:

  •  Länge: circa 9300 Kilometer
  • Bahnhöfe: circa 400
  • Ausgangspunkt: Moskau
  • Endpunkt: Wladiwostok
  • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit: circa 70 km/h

 

 

Text: Content Agentur Prazak

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