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    Bild: (c) LANOEL - www.commons.wikimedia.org / Text:

Cabrera Gran - Was die unbekannte Insel im Mittelmeer zu bieten hat

In Sachen Schönheit steht das kleine Naturjuwel seiner großen Schwester Mallorca um nichts nach. Ganz im Gegenteil! Allerdings gibt es auf der Insel Cabrera Gran nur eine einzige Unterkunft.

Die kleine Insel Cabrera ist zwar gerade einmal 15,69 km² groß, dennoch ist sie die größte Insel des Cabrera-Archipels, bestehend aus 18 kleinen Felsinseln - was ihr auch den Beinamen "gran" - also groß - eingebracht hat. Nur 13 Kilometer trennen Cabrera Gran von der beliebten Baleareninsel Mallorca. Bei klarem Wetter ist sie von der Südspitze Mallorcas aus auch gut erkennbar.

 

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"Eines der letzten Naturparadiese im Mittelmeerraum!"

 

1991 wurde die beinah unbewohnte Insel zum Nationalpark und Vogelschutzgebiet ernannt. Warum sie auch gerne als "eines der letzten Naturparadiese im Mittelmeerraum" bezeichnet wird. Denn große Hotelanlagen und unzählige Restaurants sucht man hier vergebens.  

 

Nur eine Herberge 

 

Eine Cantina am Hafen, in der die rund 20 Einheimischen und die maximal 50 Touristen (mehr dürfen pro Tag nämlich nicht auf die Insel) etwas zu essen bekommen. 

Übernachten konnte man auf Crabera Gran bis vor kurzem nur im eigenen Boot - und dann auch nur mit einer entsprechenden Genehmigung seitens der Behörden und in der Hochsaison nicht länger als eine Nacht. Erst seit Kurzem können Besucher auch ohne Boot auf der Insel übernachten: 2014 eröffnete die erste Herberge der Insel, die Albergue de Cabrera. Auf Veranlassung des Umweltministeriums von Mallorca wurden ehemalige Militär-Baracken zu zwölf Doppelzimmern umgebaut. Aber auch hier ist der Aufenthalt in der Hochsaison auf eine Übernachtung begrenzt.

 

Das ist alles, was Cabrera Gran an "touristischer" Infrastruktur zu bieten hat. Doch gerade das macht wohl den Charme der Insel aus. Das, und die atemberaubende Natur, die Ruhe und, und, und ... 

 

Cabrera Gran: Naturparadies im Mittelmeer

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Die Geschichte Cabreras

Cabrera blickt auf eine bewegte und auch traurige Geschichte zurück. Hiervon zeugt das Kastell, das im 14. Jahrhundert hoch über dem Hafen von den Herrschern von Aragon zur Abwehr von Piratenangriffen erbaut wurde. 

Während des Spanischen Unabhängigkeitskrieges (1808 - 1814) erlangte die Festung traurige Berühmtheit: Ab 1809 wurde ein großer Teil der französischen Kriegsgefangenen nach Cabrera gebracht, rund 12.000 Menschen. Aufgrund des Mangels von Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung auf der starben zwischen 3500 und 5000 der Gefangenen. Noch heute erinnert ein Denkmal in der Mitte von Cabrera an diese tragische Zeit.

 

 

 

 

 

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