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    Bild: instagram.com/chucktowntraveler / Text:

Urwald und Strand: Der Corcovado-Nationalpark in Costa Rica

Pumas, Ameisenbären, Aras und Affen bevölkern den Nationalpark Corcovado in Costa Rica. Einzigartige Natur kannst du hier hautnah erleben.

Die Luft ist vom Dröhnen, Schwirren und Summen unzähliger Tiere erfüllt: Hier im Regenwald ist die Natur noch intakt. Der Corcovado-Nationalpark gilt nicht zu Unrecht als einer der wildesten Flecken von Costa Rica, diesem kleinen, friedlichen Land in Zentralamerika. Dabei war das Gebiet, in dem sich heute viele geschützte Tierarten verstecken können, bis Mitte der 1970er ein ödes Brachland gewesen. Dann wurde es unter Naturschutz gestellt und der Regenwald holte sich das zurück, was der Mensch zuvor der Natur abgerungen hatte.

 

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Heute leben hier unter anderem rote Aras, Jaguare und Tapire, auch Ozelots und Ameisenbären durchstreifen das Dickicht. Der gefürchtete Pfeilgiftfrosch ist hier ebenso zu Hause wie unzählige Schlangenarten. Das Faszinierende am Corcovado-Nationalpark ist aber die Kombination aus dichtem Regenwald und menschenleeren Stränden am Pazifik.

 

 

 

Im Ort Puerto Jimenéz befindet sich die Parkverwaltung, dort bekommt man die wichtigsten Infos und kann Touren planen. Eine Tour quer durch den Park dauert zwei bis drei Tage, im Gebiet gibt es mehrere Ranger-Stationen, in denen man übernachten kann und Wissenswertes über die Natur erfährt.

 

 

 

Krokodile in den Flüssen, Haie im Meer, Schlangen an den Dschungelbäumen: Ein Besuch im Nationalpark ist doch etwas anderes als ein Aufenthalt im Regenwaldhaus in Schönbrunn. Geführte Touren bieten Spezialunternehmen wie Corcovado Expeditions an. Es gibt Angebote für Schnorchler, Familien und Reiter. Als Ausgangspunkt bietet sich beispielsweise die Iguana Lodge an, die direkt am Strand liegt und auch umfangreiche Spa-Angebote hat.

 

Corcovado-Nationalpark

Der Corcovado-Nationalpark liegt im Südwesten des Landes, auf der Halbinsel Osa.

  • Größe: circa 42 Quadratkilometer
  • Tiere: 140 Säugetierarten, 370 Vogelarten, außerdem zahllose Reptilien und Amphibien. Es gibt unter anderem Jaguare, Pumas, Ameisenbären, Tapire und viele Affenarten.
  • Aktivitäten: Gut ausgebautes Netz für Wanderungen, zum Beispiel von La Sirena nach La Leona: ein Guide ist aber notwendig. Es gibt auch schöne Strände im Nationalpark.
  • Infos zum Nationalpark mit Kartenmaterial.

 

 

Reise nach Costa Rica
  • Sicherheit: Laut Außenministerium heißt es in großen Städten und auch in Nationalparks aufpassen, denn Diebstähle sind nicht selten. Wer auf eigene Faust unterwegs ist, sollte keine Anhalter mitnehmen.
  • Einreise: Ein Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist, reicht. Ein Rückflugticket kann verlangt werden, bei der Ausreise ist die Flughafengebühr zu bezahlen.
  • Klima: In Costa Rica herrscht von Dezember bis Mai die Trockenzeit, sonst dominiert tropisch-feuchtes Klima. Erhöhte Hurrikan-Gefahr zwischen Juli und November.

Mit dem Flugzeug ab Wien

Von Frankfurt und München aus gibt es vor allem in der Trockenzeit oft direkte Flüge. Von Wien aus bleibt ein ein- bis zweimaliges Umsteigen jedoch nicht aus. 

Am bequemsten geht die Reise von Wien nach Madrid und von dort aus direkt nach San José.
Diese Strecke fliegt Iberia.
Über die USA oder Panama City fliegen vor allem British Airways und Delta.

 

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