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Warum Koh Phangan das besser Koh Samui ist

Von wegen Partyinsel: Auf der Insel im thailändischen Golf gibt es feinsandige Strände, unberührte Dschungel und eine große Yogaszene.

Koh Phangan ist die etwas kleinere und unbekanntere Schwesterninsel des Urlaubsparadieses Koh Samui. Neben teils noch unbevölkerten, naturbelassenen Stränden gibt es hier sattgrüne Dschungel, pittoreske Wasserfälle und viel Ruhe und Entspannung für alle, die der partywilden Südspitze der Insel den Rücken kehren. Hier sind sieben Gründe, warum du deinen nächsten Urlaub auf Koh Phangan verbringen solltest:

 

1. Strandparadies:

Koh Phangan hat mehr als 15 Postkartenstrände mit feinem, weichem Sand, schattenspendenden Kokospalmen und türkisblauem Meer. Einer der schönsten Strände ist der „Bottle Beach“, der am besten mit einem Taxiboot zu erreichen ist. Die meisten Strände erstrecken sich lange recht flach ins Meer hinein und sind deshalb ideal für schwächere Schwimmer und Familien mit Kindern.

 

 flickr.com/christian_haugen

flickr.com/christian_haugen

 

2. Mordsaussicht:

Die schönsten Aussichtspunkte sind oft nur dank unauffälliger „Viewpoint“-Schilder zu finden und ausschließlich über steile Schotterstraßen zu erreichen. Wer es zum Lokal schafft, wird aber mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Besonders schön: Der Apichada Viewpoint.

 

3. Yogahimmel:

Yoga, Tantra und viele vegetarische und vegane Restaurants: Sri Thanu ist das „Hippiedorf“ der Insel. Hier finden sich zahllose Yogaschulen, Massagestudios und Workshops. Yoga-Unterichtseinheiten dauern meist um die 90 Minuten und kosten rund 8 Euro; Voranmeldung ist üblicherweise keine nötig.

 

4. Foodie-Paradies:

Die Auswahl an westlichen und thailändischen Restaurants ist riesig, die Qualität meist ausgezeichnet und die Preise sind mehr als fair. Lokale direkt am Strand sind oft in Ressorts versteckt. Einfach nach „Beach-Restaurant“-Schildern Ausschau halten und dann durch die Hotelanlage bis zum Restaurant vorgehen.

 

5. Open Air Kino:

Als Filmfans solltest du dir das Freiluftkino der Insel, das „Moonlight Cinema“, nicht entgehen lassen: Hier werden ausgewählte Klassiker, aber auch Neuerscheinungen gezeigt, dazu gibt es Detox-Smoothies, leckere Burger und vegane Leckereien.

 

6. Billig wohnen leicht gemacht

Wer länger bleibt, wohnt billiger. Viele Thais vermieten komfortable, voll eingerichtete, Häuser wochen- und monatsweise; Preise starten ab 350 Euro/Monat. Diese Unterkünfte findest du entweder in der lokalen Facebook-Gruppe oder vor Ort anhand der „House for Rent“-Schilder. Achtung: „Bungalow“ bedeutet meist, dass die Wohneinheit keine Küche hat.

 

7. Feinste Flora und Fauna

Auf der Insel leben einige Makakenrudel und verschiedene Reptilien, unter anderem auch Königskobras – die sind aber sehr selten. Außerdem gibt es eine vielfältige Vogelpopulation, zu der unter anderem der Beo zählt, der ausgezeichnet andere Vogelstimmen nachmachen kann, und der Sunbird, der das asiatische Pendant zum amerikanischen Kolibri darstellt. Tollwut ist übrigens trotz der vielen streunenden Hunde kaum ein Problem, dank regelmäßiger Impfcamps der lokalen Tierschutzorganisation.

 

 

 

Koh Phangan hat ca 11.000 Einwohner und misst 125 km². Erreichbar ist die Insel mit der Fähre von Koh Samui aus. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis April; im Oktober und November ist die Regenzeit am stärksten. Die Überschwemmungen vom Dezember 2016 haben übrigens kaum Spuren auf der Insel hinterlassen.

 

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