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9 Locations, an denen du Tauchen gehen musst

Wo du den meisten Fischverkehr hast, die spannendsten Wracks erforschen und sogar Unterwasserausstellungen besuchen kannst.

Tauchen ist wahrlich kein günstiges Hobby, aber es entlohnt dich wortwörtlich mit dem eintauchen in eine andere Welt. Damit du auf deiner Reise die wirklich tollen Tauchspots nicht verpasst, sind hier neun Locations die du unbedingt aus deiner Taucherbrille heraus bewundern musst:

 

Bali, Indonesien

 

 

 

 

Das Wrack der USS Liberty, die im 2. Weltkrieg vor der Küste Balis sank, ist heutzutage fast vollständig mit Korallen bedeckt und bietet Lebensraum für unzählige Meerestiere. Du kannst hier unter anderem Napoleon-Lippfische, Seepferdchen, Geisterpfeifenfische, Papageienfische, Rotfeuerfische und Aale sehen. Nächtliche Tauchgänge zur USS Liberty sind ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Tiefe: 5-40 m

Sicht: 10-30 m

 

 

Kailua Kona, Hawaii

 

 

 

Wenn du den gigantischen, würdevollen Mantas ganz nahe kommen möchtest, solltest du unbedingt nach Hawaii reisen und dort einen Manta Ray Night Dive machen. Durch Scheinwerfer und das Licht von Taschenlampen im Wasser wird Plankton – die Hauptnahrung der Mantas – angelockt. Die Rochen wissen das mittlerweile und kommen allabendlich zum Fressen ganz nah an die Küste heran.

 

Tiefe: 6-24 m

Sicht: tagsüber bis zu 30 m, nachts entsprechend weniger

 

 

Sipadan Island, Malaysia

 

 

                                              

Schwer zu beeindrucken? Dann besuch unbedingt Barracuda Point bei Sipadan Island, wo sich riesige Fischschwärme bewegen wie Taxis zur New Yorker Rush-Hour. Gigantische Barrakudas, Hammerhaie und drei Meter lange Meeresschildkröten, elegante Rochen, bunte Papageien- und gruslige Fledermausfische zählen zu den häufigsten „Passanten“.

 

Tiefe: 5-40 Meter

Sicht: 30 Meter

 

 

Cancun, Mexico

 

 

Etwas unheimlich und ebenso faszinierend ist das Manchones-Riff vor Cancun. In 10 Metern Tiefe findest du 400 Statuen in Menschenform und ein steinerner VW Beetle. Das Ganze nennt sich „The Silent Evolution“, ist ein Werk des britischen Künstlers Jason de Caires Taylor und dient als künstliches Riff, das Hummer, Aale und Barrakudas beheimatet.

 

Tiefe: 9-10 Meter

Sicht: 16-30 Meter

 

 

Sharm el Sheikh, Ägypten

 

 

Die SS Thistlegorm ist eines der bekanntesten Wracks der Welt. 1941 war das mit Waffen, Motorrädern, Trucks, Fahrzeugteilen und Funkgeräten beladene Frachtschiff von Glasgow nach Alexandria unterwegs, wurde aber von einem Bombenflugzeug versenkt. Du kannst das Wrack und seine verrostete, algenüberwucherte Ladung von außen und auch von innen besichtigen.

 

Tiefe: bis zu 30 Meter

Sicht: max. 30 Meter

 

Þingvellir, Iceland

 

 

Nur in der Silfra-Spalte kannst du zwischen zwei Kontinenten schwimmen: Sie liegt nämlich auf der Nahtstelle zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen tektonischen Platte. Die Silfra-Spalte wird jedes Jahr 7 mm breiter, da die Platten langsam auseinanderdriften. Fast ebenso beeindruckend ist die “Silfra-Lagune”, deren Wasser so klar ist, dass du die ganze Länge von 120 Metern durchblicken kannst. Der einzige Nachteil: Das Wasser hat gerade mal kühle 4 Grad Celsius.

 

Tiefe: 10-45 Meter
Sicht: 90 Meter

 

Townsville, Australien

 

 

Auch das Wrack der Yongala vor der Küste Queenslands ist weltbekannt. Riesige Zackenbarsche, Makrelen, Mantas und Adlerrochen haben das vor über 100 Jahren gesunkene Schiff zu ihrem Territorium gemacht. Mit etwas Glück siehst du sogar Bullen-, Tiger- und Leopardenhaie. Im Winter tauchen oft Zwerg- und Buckelwale rund ums Wrack auf.

 

Tiefe: 25-30 Meter

Sicht: 10-15 Meter

 

Galapagos-Inseln, Ecuador

 

 

 

Wohl nirgendwo sonst kannst du so viele putzige Seelöwen und Seebären an einem Fleck sehen wie bei Gordon Rocks. Mit etwas Glück entdeckst du auch Meerechsen beim Algenfressen. Hammerhaie, Mantas, Oktopusse, Meeresschildkröten und Aale tummeln sich ebenfalls hier. Achtung: Die Strömung kann recht stark sein!

 

 

 

Tiefe: 6-40 Meter

Sicht: 5-18 Meter

 

Great Blue Hole, Belize

 

 

 

Hier gibt es keine bunten Korallen und chaotischen Fischschwärme. Stattdessen schwebst du an den Silhouetten majestätischer Haie vorbei und unter eindrucksvollen Stalaktiten hindurch in ein unterirdisches Höhlensystem. Achtung: Es geht richtig tief nach unten; deshalb ist das Great Blue Hole nur für erfahrene Taucher geeignet!

 

 

Tiefe: 124 Meter

Sicht: 15-30 Meter

 

Und schlussendlich noch für Anfänger: Cairns, Australien

 

 

 

Es gibt kaum einen besseren Ort als das Great Barrier Reef, um tauchen zu lernen! Bunte Korallengärten, farbenfrohe Fische, sechs Meeresschildkrötenarten und verschiedene (größtenteils harmlose) Haiarten tummeln sich in den Korallengärten. Das Wasser hat das ganze Jahr über Badewannentemperatur (ca 30 Grad), und in Cairns gibt es unzählige lokale Anbieter für Tauchkurse.

 

Ein Beitrag geteilt von Ibo Cav (@ibo_cav) am

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