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So schön ist die trockenste Wüste der Welt

Eine Landschaft wie am Mars, strahlend weiße Salzwüsten und die höchstgelegenen Geysire der Welt: Das gibt‘s in der atemberaubenden Atacama-Wüste in Chile.

105 Quadratkilometer misst die chilenische Atacama-Wüste – und sie hält einige Rekorde: Sie ist der trockenste Ort der Erde (abgesehen von den Polen). Außerdem befinden sich hier die höchstgelegenen Geysire der Welt, und die Wüste gilt als einer der besten Orte, um den Nachthimmel zu beobachten. Da es nur wenige Städte, kaum Vegetation und keine Licht- oder Staubverschmutzung gibt, strahlen Milchstraße, Saturn und Jupiter nachts besonders hell.

(c) Francisco Negroni

(c) Francisco Negroni

Die markante Landschaft besteht aus Salzwüsten, Sanddünen und Vulkanen. Pro Jahr fällt durchschnittlich nur 1mm Regen. Grund für den spärlichen Niederschlag: Die Wüste liegt im Regenschatten des Andengebirges, und der kalte Humboltstrom an der Küste verhindert die Bildung von Regenwolken.

 

Nicht verpassen

Chiles größte Salzwüste, Salar de Atacama, ist ein beeindruckender Anblick. Oft siehst du hier Flamingos, die nach Nahrung suchen. Die El Tatio-Geysire, die auf einer Höhe von 4300 Metern liegen, solltest du ebenfalls sehen. Bis zu 20 Meter hoch schießt das Wasser in die Luft. Ein Must-See sind die Marslandschaften im Valle de la Luna, dem Valle de la Muerte und den Tres Marias – am schönsten sind sie, wenn der Sonnenuntergang alles in ein magisches rotes Licht taucht. Hier wurden übrigens tatsächlich Marsrover getestet!

 

Wie und wann bereisen?

Die Atacama-Wüste kannst du ganzjährig bereisen, am angenehmsten ist das Klima aber von Oktober bis Mai. Im Norden können die Temperaturen im Juli und August nämlich auf bis zu -20 Grad fallen. Du kannst entweder eine All-Inclusive-Tour in Chiles Hauptstadt Santiago buchen oder dich einfach im touristenorientierten Städtchen San Pedro einquartieren, dort ein Auto mieten und auf Entdeckungsfahrt gehen.

 

Blühende Wüste

Alle sechs bis zehn Jahre passiert übrigens etwas ganz besonderes in der Atacama-Wüste: Wenn nämlich das Klimaphänomen „El Nino“ ausnahmsweise Regen in die Wüste bringt, verwandelt sich das trockene Land dank der Blumensamen, die sich während der jahrelangen Trockenheit angesammelt haben, in ein blühendes Paradies. 2015 war das „Flowering Desert“-Phänomen besonders spektakulär.

 

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