< Zur Mobilversion wechseln >

    Bild: / Text:

Wegen Schmerzmitteln: Dieser Touristin droht die Todesstrafe.

Wer in fremde Länder unterwegs ist, packt sicherheitshalber heimische Medikamente in die Reiseapotheke. Einer britischen Touristin ist das nun zum Verhängnis geworden.

Als die Britin Laura Plummer (33) in den Urlaub nach Ägypten flog, packte sie zuvor ihre Reiseapotheke. Darunter das starke Schmerzmittel Tramadol. Bislang gab es damit keinerlei Probleme. Nun sitzt sie im Gefängnis. Ihr droht die Todesstrafe.

Warum?

So ganz einfach wie der Fall zunächst scheint ist es nämlich dann doch nicht. Tramadol ist in Ägypten zwar nicht streng verboten, aber darf nur unter kontrolliert verschrieben werden , weil es als Ersatz für Heroin und andere Drogen ein riesen Problem im Land darstellt. 

Nun hat die Britin nicht nur eine Packung Tramadol dabei gehabt. Sondern gleich 290 Pillen. Dafür wurde sie bereits am Flughafen verhaftet und sitzt seit etwa einem Monat in Untersuchungshaft. Ihre Mutter Roberta erklärt der "Sun", ihre Tochter sei naiv gewesen und habe nicht gewusst, etwas falsch gemacht zu haben. 

Tatsächlich mitgenommen haben soll sie die Tabletten für ihren 33- jährigen Ehemann Omar, der nach einem Autounfall unter starken Schmerzen leiden soll. Hier berichtet die Sun aber auch, dass eben jener Ehemann ebenfalls mit wenigstens einer weiteren Frau verheiratet ist. 

Das Auswärtige Amt von Großbritannien lässt verlauten, dass es mit der Frau und ihren Angehörigenin Kontakt stehe und das Problem zu lösen versucht. Wie der Guardian berichtet, steht auf Drogenschmuggel wenigstens eine längere Gefängnisstrafe, schlimmstenfalls die Todesstrafe.

 

Hier erfährst du, was wirklich in deine Reiseapotheke gehört. 

  • Drucken
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

Verbleibende Zeichen

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren