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    Bild: melis / Text: Rafaela Khodai

Warum derzeit in vielen Städten Leute nackt Radfahren

Hüllenlos und bunt bemalt wird in vielen Städten auf der Welt geradelt. Was verrückt aussieht, hat aber einen guten Grund.

Wer gern Rad fährt, hat bei diesem Protest vermutlich richtig viel Spaß: Um auf die Rechte für Radfahrer aufmerksam zu machen, ist es derzeit nämlich Trend, am Fahrrad alle Hüllen fallen zu lassen.

„Nacktradeltage“ gibt es auf der ganzen Welt. Von London über Madrid bis Sao Paolo steigen Radfahrer nackt auf ihre Dratesel. Insgesamt sind es mehr als 70 Städte in 20 Ländern, in denen der nackte Protest stattfindet. Grundsätzlich wird vor allem für mehr Rechte für Radfahrer, mehr Radwege und für besseren Umweltschutz gestrampelt. Auch in Österreich ist die Bewegung angekommen: Am 16. Juni wurde dieses Jahr in Wien nackt geradelt.

 

As bare as you dare

Der Dresscode lautet „as bare as you dare“, also so nackt, wie du dich traust. Neben splitternackten Radlern sind auch nicht ganz so wagemutige Demonstranten in Unterwäsche und mit bunter Körperbemalung unterwegs. Traditionell finden die Nacktradeltage auf der ganzen Welt im Juni und Juli statt, nur in Australien und Südafrika ist es temperaturbedingt schon im März so weit. Die ersten Nacktradeltage gab es übrigens in London. Dort gibt es schon seit 14 Jahren einen Blank-zieh-Tag für Radler.

Aber die Radfahrer im Adamskostüm sind nicht auf der ganzen Welt beliebt; in den deutschen Städten Leibzig und Dresden zum Beispiel wurde die nackte Demo sogar „zum Schutz der öffentlichen Ordnung“ verboten.

 

Ein Beitrag geteilt von Ben (@bagofspuds) am

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