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So kommst du pilzfrei durch den Sommerurlaub

Im Sommerurlaub ist die Gefahr an Vaginalpilz zu erkranken besonders groß. Hier ein paar Tipps wie du einer Infektion vorbeugst.

Die Temperaturen liegen über 30 Grad, du bist den ganzen Tag am Strand, da ist die Versuchung groß, sich nach dem Bad im kühlen Nass auf dem Handtuch von der Sonne trocknen zu lassen.  Was soll schon passieren? Das trocknet ja eh sofort! Möglicherweise stimmt das, wer aber dann Pech hat, kämpft schon am Abend mit einer Pilzinfektion im Intimbereich. Und wer will sich damit schon den Urlaub versauen?

75% der Frauen leiden mindestens einmal im Leben an Vaginalpilz und das, obwohl weder schlechte Hygiene noch ein untreuer Partner dafür verantwortlich sind. Im Gegenteil, oft trifft es eben jene Frauen, die besonders reinlich mit sich umgehen. Generell ist eine Pilzinfektion im Intimbereich keine schöne Erfahrung, aber im Sommerurlaub ist der lästige Pilz besonders unnötig. Anstatt den Strand und die Sonne zu genießen und laue Sommernächte im freien zu verbringen, willst du am liebsten nur im Eisbad hocken und vor dich hin leiden. 
Dabei ist die Lösung recht einfach. Wenn du weißt, dass du für Pilzinfektionen anfällig bist, gibt es eine Reihe von Tipps die du beherzigen kannst, um den Sommer ohne Infektion zu überstehen. Dabei gilt, es grundsätzlich Feuchtigkeitsstau zu vermeiden:

 

1.       Bikini wechseln

 

Nach dem Sprung ins kühle Nass, abtrocknen und in einen frischen Bikini oder Badeanzug wechseln. So kann es gar nicht erst zu Nässestau kommen.

 

2.       Ein eigenes Handtuch für den Intimbereich verwenden

 

Diese Regel gilt am ehesten für den alltäglichen Hausgebrauch.  Da gut Abtrocknen eine der wichtigsten Regeln ist, sollte hier drauf geachtet werden, dass das benutzte Handtuch alle 2 – 3 Tage gewechselt und bei wenigstens 60° gewaschen wird.

 

3.       Tampons wechseln

 

Wer auch im Sommer nicht aufs Baden verzichten will, wird wie die meisten zu Tampons greifen. Gerade nach dem Schwimmbadbesuch ist es daher unverzichtbar, den Tampon direkt zu wechseln. So können sich Bakterien nicht lange einnisten. 

 

4.       Täglich ein frisches Höschen anziehen

 

Natürlich zählt täglich frische Unterwäsche für die allermeisten Frauen zum Standardmorgenritual. Zur idealen Pilzvorbeugung ist aber wichtig, dass das frische Höschen bestenfalls auch aus Naturfasern besteht. Wäsche aus Synthetikmaterialien neigt vor allem im Sommer dazu, Hitze zu stauen und bieten so die perfekte Umwelt für den Vaginalpilz. Du solltest auch darauf achten, dass dein Höschen nicht zu eng sitzt um Reibung zu vermeiden. So verhinderst du auch minimale Verletzungen, die dem Pilz das Eintreten sonst erst ermöglicht.
Die bedachte Materialwahl gilt übrigens auch für Sportkleidung.

 

5.       Intimbereich nur mit warmem Wasser pflegen

 

Viel ist zu viel gilt auch im Intimbereich. Wer besonders gründlich sein will, greift häufig auf Intimwaschlotionen zurück. Wenn überhaupt, solltest du darauf achten dir ein Produkt auszusuchen, das extra für den Intimbereich angepasst ist und einen sauren PH wert aufweist.
Am aller gesündesten ist es jedoch, den Intimbereich mit der Hand und warmem Wasser zu pflegen. Ein Waschlappen ist zu häufig Boden für Keime. Mit Wasser gereinigt, reguliert sich das Scheidenmilieu von alleine.

 

6.       Nach dem Toilettengang richtig säubern

 

Was du als Kind vielleicht oft gehört hast, ist kein Ammenmärchen. Viele Infektionen werden durch die falsche Säuberungstechnik ausgelöst. Nämlich dann, wenn Darmbakterien in den Genitalbereich gelangen. Das passiert vor allem, wenn du nach dem Toilettengang „von hinten nach vorne“ wischt.
Hygienisch sinnvoll ist andersherum, nämlich von „vorne nach hinten“.

 

Wenn es dich, wie die anderen 75% der Frauen, doch erwischt haben sollte, gibt es im Frühstadium rezeptfreie Produkte in der Apotheke zu erwerben. Wichtig ist bei der richtigen Behandlung auch deinen Partner miteinzubeziehen, damit ihr euch nicht immer wieder gegenseitig ansteckt. Falls die r du dir unsicher bist, macht es zu jedem Zeitpunkt Sinn deinen Frauenarzt aufzusuchen.

 

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