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Warum du im Flugzeug öfter pupsen solltest

Der unterschiedliche Luftdruck im Flieger wirkt sich auch auf unseren Körper aus. Gase dehnen sich aus. Nur unterdrücken sollte man die nicht.

Neben dem Druck auf den Ohren, kann man den unterschiedlichen Luftdruck im Körper noch ganz anders zu spüren bekommen. Lästige Blähungen sorgen vor allem auf Langstreckenflügen für unangenehmes Bauchweh, Völlegefühl und strengen zusätzlich enorm an.

Klar, bei 300 anderen Passagieren, ist es nicht so leicht sich dem Bauchweh anzunehmen und lustig draufloszupupsen. Der Nachbar findet es vermutlich nicht so nett. Allerdings, sollte man auch auf gar keinen Fall einhalten.

Das kann passieren wenn du nicht pupst

Der durchschnittliche Körper produziert am Tag etwa 1,5 Liter Gase. Die meisten davon sind Kohlenmonoxid und werden durch die Darmwand ins Blut. Früher oder später werden diese ausgeatmet und bereiten uns in den meisten Fällen keine Probleme. Unangenehm sind nur jene Gase, die nicht durch die Lunge befreit werden können und stattdessen im Bauch rumoren.

Im Flieger kommt natürlich noch eine andere Komponente hinzu. Der geringe Luftdruck sorgt für das Ausdehnen von Darm und Gasen. Die mangelende Bewegung sorgt dann dafür, dass diese sich quasi festsetzen. Dass dieses Phänomen wirklich existiert, haben britische und neuseeländische Wissenschaftler in einer Studie belegen können und im New Zealand Medical Journal veröffentlicht. 

Wer sich nun den unweigerlich entstehenden Blähungen entgegenstellt und sich das pupsen aus Rücksicht verkneift, kann mitunter schwere Folgesymptome auslösen: Sodbrennen, Völlegefühl, Druck auf der Lunge und mitunter sogar Herz-Kreislauf-Probleme durch den entstandenen Stress.  Ist das ein unterdrückter Pups wert?

Eher nicht. Deshalb raten Wissenschaftler dazu "einfach loszulassen". 
Wem das all zu unangenehm sein sollte, kann auf Unterwäsche mit Aktivkohleeinsatz zurück greifen.

 

Laut Wissenschaftlern sollte der Stoff eigentlich schon obligatorisch in Flugzeugsitzen verbaut sein. Ansonsten hilft es Aktivkohle zu sich zu nehmen oder in Lederhose zu fliegen.

 

 

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