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    Bild: halfofmoon (shutterstock) / Text: Christina Nettek

Diese Geisterstadt in den USA steht seit Jahren in Flammen

In „Centralia“ leben heute nur noch 8 Menschen, der Rest der Einwohner hat die Stadt ganz plötzlich verlassen. Der Grund dafür ist, dass sie seit rund 55 Jahren in Flammen steht. Doch welche geheimnisvolle Geschichte steckt tatsächlich dahinter?

Im östlichen Teil des Bundesstaates Pennsylvania, im sogenannten „Kohlerevier“, liegt die Gemeinde „Centralia“. Über viele Jahre hinweg wurde dort Bergbau betrieben, da es ein großes Anthrazitkohlevorkommen unter der Stadt gibt. Rund 2.000 Menschen waren dort heimisch, bis eines Tages ein Unglück passierte. Die Stadt ging in Flammen auf.

 

 1962 änderte sich alles

Alles was von Centralia heute noch übrig ist, sind riesige Krater in der Erde und die tiefen Risse in den Straßen, aus denen nach wie vor Rauch aufsteigt. Sie lassen nur erahnen, dass hier früher einmal Menschen gewohnt haben. Als im Jahr 1962 plötzlich ein Kohlebrand ausbrach, mussten nach und nach alle Menschen die Stadt verlassen. Es war hier einfach nicht mehr sicher.

 

 

Der Kohlebrand nahm Überhand

Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch das Verbrennen einer illegalen Müllhalde. Schuld daran war wohl die glühende Asche, wodurch die naheliegende Kohlegrube Feuer fing und kurzer Hand sämtliche Schächte, die sich unter der ganzen Stadt erstrecken, zu brennen begannen. Jetzt herrscht direkt unter der Oberfläche eine Temperatur von bis zu 600°C und giftiges Kohlenmonoxid wird zur unsichtbaren Gefahr.

 

 

Bis heute nicht gelöscht

Seit damals versuchen die Bundesbehörden das riesige Feuer unter der einstigen Bergbaustadt zu löschen, bisher jedoch vergebens. Aus Sicherheitsgründen musste der Großteil der Menschen das Gebiet verlassen. Die Behörden ließen alle leerstehenden Gebäude niederreißen und Centralia verwandelte sich kurzerhand zur brennenden Geisterstadt. Dennoch kommen nach wie vor zahlreiche Touristen hierher und verewigen sich mit Kreide und bunten Graffiti auf den leeren Straßen.

 

 

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