< Zur Mobilversion wechseln >

    Bild: Michelle Liu/Instagram / Text: Rafaela Khodai

Chinning – das ist der neueste Reisefoto-Trend

Hoch das Kinn und abdrücken: Eine Studentin mischt mit Doppelkinn-Urlaubs-Pix die perfekte Instagram-Foto-Wall auf

Vor der Sehenswürdigkeit der Stadt positioniert, den Kopf leicht zur Seite geneigt, die Hüfte raus und vielleicht noch ein kleines Duckface: So hat das perfekte Instagram-Reisefoto auszusehen? „Schwachsinn!“, dachte sich die leidenschaftliche Reisende Michelle Liu und begann, ihre Travelpics aus dem unvorteilhaftesten Winkel überhaupt aufzunehmen – nämlich mit einem gigantischen Doppelkinn im Vordergrund. Damit will die Chinesin gegen den Druck von Social Media und Schönheitsidealen protestieren.

 

 

Das „chinning“ ist aber keineswegs eine spontane Idee. Schon während ihrer Schulzeit und in der Uni war die wenig schmeichelhafte Kinn-im-Vordergrund-Pose, die sie mit viel Humor in Szene setzt, Lius Standard-Fotowinkel. 2016, während ihres Auslandssemesters in Wien, startete die Chinesin schließlich ihren eigenen Instagram-Account „chinventures“, der mittlerweile stolze 554000 Follower aufweist.

 

 

Die Hashtags #chinfie und #chinning haben inzwischen das Zeug zum wahren Instagram-Trend. Auf der ganzen Welt wird - mehr oder weniger gekonnt – gechinnt und so ein Zeichen gegen perfekte Instagram-Shots gesetzt.

 

  • Drucken
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

Verbleibende Zeichen

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren