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Leopoldsberg in Wien

    Bild: Wikimedia Commons Fujiuser / Text:

Das sind die schaurigsten Orte in Wien

Ein Spukguide führt zu den morbiden Seiten der österreichischen Hauptstadt.

Stephansdom, Riesenrad, Michaelergruft: Das sind Plätze, die auf Touristen und Einheimische gleichermaßen eine große Anziehungskraft ausüben. Aber nicht nur „normale“ Besucher sind dort zu finden: Es gibt auch unerklärliche Phänomene an vielen Stellen in Wien, die für Gänsehaut und Nervenkitzel sorgen können. In ihrem „Spukguide Wien“ hat sich Gabriele Hasmann die schaurigsten Plätze der Hauptstadt genauer angesehen und die Geschichten hinter den seltsamen Vorkommnissen ausgegraben.

 

Stephansdom

 

Hier soll angeblich der Geist des Habsburger-Herzogs Rudolf IV. herumschleichen, der allerdings nur jungen Frauen erscheint: Ein riesiger schwarzer Schatten soll in der Nähe des Hochaltars auftauchen. Gut zu wissen: Unter dem Dom wurden einst tausende Menschen begraben – das alleine ist gruselig genug.

 

Kunsthistorisches Museum

 

Manche Gemälde, die hier ausgestellt sind, können wahrlich als unheimlich bezeichnet werden. Für den besonderen Gruseleffekt sorgt aber das Zischen, das in einem der Säle immer wieder zu hören sein soll  – manche Besucher berichten von einer unsichtbaren Schlange, andere erzählen von geisterhaften Gesichtern, die sie anstarren. Unser Tipp für Geistergläubige: An einem regnerischen Tag die Atmosphäre der alten Säle einatmen.

 

Michaelergruft

 

Die Weiße Frau, ein weit verbreitetes Phänomen in adeligen Häusern, ist angeblich auch in der Michaelergruft zu sehen. Bei dem hauseigenen Gespenst der Habsburger soll es sich um eine böhmische Adelige handeln, die als Wesen mit große schwarzen Augen beschrieben wird. Apropos gespenstisch: Die Mumien in den Katakomben der Michaelerkirche sind voll bekleidet.

 

Wiener Prater

 

Unheimlich sind vielen Besuchern ja schon die teils geschmacklosen Attraktionen und Lokale, die heute den Prater zieren. Doch angeblich geistert auch der Schausteller Anton Kratky-Braschik, der im 19. Jahrhundert mit Zaubershows das Publikum begeisterte, durch den „Wurstelprater“. Er soll oft im Spiegelkabinett Calypso zu sehen sein, berichtet Buchautorin Gabriele Hasmann. Also aufpassen: Er schaut den Besuchern plötzlich über die Schulter....

 

Leopoldsberg

 

Das beliebte Ausflugsziel der Wienerinnen und Wiener hat auch eine gespenstische Seite: Angeblich ist hier immer wieder der Geist von Kaiserin Elisabeth zu sehen – sie war häufig in der Gegend wandern und spazieren. Ihre rastlose Seele soll angeblich für einigen Schrecken sorgen, vor allem in der Dämmerung.

Montage / Wikimedia Commons Hatschika

Montage / Wikimedia Commons Hatschika

Infos zum Buch

Der „Spukguide Wien“ von Gabriele Hasmann ist im Ueberreuter-Verlag erschienen und erzählt von mysteriösen Begegnungen an bekannten Orten der Stadt (120 Seiten, 14,95 Euro).  

 

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