8 überraschende Dinge, die du vermutlich noch nicht über China wusstest - ichreise

Wer noch nie in China war, für den kann das „Reich der Mitte“ ein rätselhaftes, exotisches und unbekanntes Reiseziel sein. Hier ein paar spannende Insights.

Von der Chinesischen Mauer, der Verbotenen Stadt in Peking und der Metropole Shanghai hat vermutlich jeder schon einmal gehört. Aber abgesehen davon, was weißt du noch über den bevölkerungsreichsten Staat in Ostasien? Für die meisten Europäer ist das „Reich der Mitte“, wie China auch genannt wird, völlig unbekannt. Ganz egal, ob du selber eine Reise dorthin planst, oder einfach nur dein Wissen über andere Länder erweitern willst – wir haben hier 8 überraschende Dinge, die du vermutlich noch nicht über China wusstest:

 

#1 Es gibt nur eine Zeitzone

China ist ein großes Land. Mit einer Breite von mehr als 4.000 km sollte es eigentlich drei verschiedene Zeitzonen von Osten nach Westen besitzen. Seit 1949 gibt es allerdings nur eine einzige Zeitzone. Der Grund dafür ist die Machtübernahme der Kommunisten. Sie wollten damit ein Zeichen der nationalen Einheit darstellen. Aber viele Leute versuchen, nach einer biologisch angenehmeren, aber inoffiziellen, lokalen Zeit zu leben.

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#2 Die größte Stadt des Landes ist nicht Shanghai…

…und auch nicht Peking. Hast du schon einmal von der chinesischen Stadt „Chongqing“ gehört? Die Millionenstadt liegt im Südwesten des Landes und hat mit über 30 Millionen Menschen deutlich mehr Einwohner als die Hauptstadt Shanghai (24,18 Mio.). Sie ist ein gigantisches Zentrum für die Auto- und Motorradproduktion, die Lebensmittelverarbeitung, die Chemie- und Textilindustrie, Maschinenbau und Elektronik.

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#3 China ist der größte Mobilfunkmarkt der Welt

Die rund 900 Mio. Einwohner, von denen fast alle (!!!) ein Handy besitzen, verbringen im Durchschnitt 70 % ihrer Freizeit im Internet. Ohne Mobilfunkt geht in China also gar nichts. Statt Facebook und Twitter gibt es chinesische Pendants – „Sina Weibo“, „Tencent“, „Renren“ und „Kaixin“. Und diese chinesischen, sozialen Netzwerke sind inzwischen genauso groß und mächtig, wie Facebook & Co. Um sie zu überwachen, beschäftigt die Regierung sogar an die 50.000 Mitarbeiter.

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#4 Für uns typisches, chinesisches Essen isst man dort nicht

Die Gerichte, die wir als „typisch chinesisches Essen“ kennen, isst man in China tatsächlich nicht. Die meisten Chinesen kennen z.B. Schweinefleisch süß-sauer gar nicht. Und gebratenen Reis isst man in China zum Frühstück und nicht wie bei uns als Beilage. Westliche Küche hingegen (italienisch oder französisch z.B.) sind im kultivierten Shanghai eher eine modische Erscheinung. Und Hamburger und Steaks gelten sogar als langweilig.

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#5 Offiziell sind die Chinesen Atheisten

Die Mehrheit der Chinesen bekennt sich tatsächlich offiziell zu keiner Religion. Der Staat und die Religion werden sogar strikt getrennt. Über die letzten Jahre erlebte allerdings der christliche Glaube in China (inoffiziell) einen Aufschwung. Die chinesische Interpretation des Christentums unterscheidet sich allerdings von der europäischen. Z.B. kennt man dort Jesus oftmals nicht und weiß auch gar nicht, welche Bedeutung das Kreuz tatsächlich hat.

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#6 Ein Land, unglaublich viele Sprachen

Fast jeder in China beherrscht Mandarin, einen nordchinesischen Dialekt. Dennoch gibt es rund 292 weitere verschiedene, lokale Sprachen, die von den rund 56 individuellen ethnischen Gruppen gesprochen bzw. bevorzugt werden. Eine der davon gebräuchlichsten ist Kantonesisch. Zudem kann China behaupten, eines der größten englischsprachigen Länder der Welt zu sein. Rund 300 Mio. Menschen sprechen nämlich auch Englisch.

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#7 Viele Chinesen sind sehr abergläubisch

Sogar kultivierte, gebildete Chinesen können durchaus sehr abergläubisch sein. Wie z.B. der allgemeingültige Glaube, dass die 8 eine Glückzahl ist und die 4 Unglück bringen soll. Das geht sogar so weit, dass es in vielen Gebäuden keinen vierten Stock gibt. Deshalb sollte man z.B. auch bei Geschenken aufpassen und vor allem keine Uhren (das Wort bedeutet auch Tod) oder Schuhe (man signalisiert, der andere soll fortgehen) schenken.

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#8 Etikette ist sehr wichtig, aber ganz anders als in Europa

Andere Länder, andere Sitten. Für uns Europäer gleicht die chinesische Etikette auf dem ersten Blick einem Minenfeld. Zum Beispiel gilt Schlürfen und Rülpsen als respektvoll, wohingegen das bei uns nicht gern gehört wird. Man sollte nie etwas ablehnen, das einem am Tisch angeboten wird. Bei Geschäftsessen ist es unhöflich über Geschäftliches zu reden. Und Trinkgeld gilt oftmals als Beleidigung. Das war aber noch lange nicht alles… 😉

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