Australier verklagt Fluglinie aus dem absurdesten Grund - ichreise

Oder doch nicht? Eine lange Reise eingequetscht zu verbringen ist für diesen Mann wohl zu viel. Er verklagt kurzerhand die Fluggesellsschaft auf eine horrende Summe.

Die Skandale um US-Airlines brechen einfach nicht ab. Nun sieht sich American Airlines mit einer Klage eines Australiers konfrontiert.
Der Mann behauptet ein 14-stündiger Flug hat ihn mit bleibenden Schäden zurückgelassen.

Weil Michael Anthony Taylor, 67, auf dem Flug von Sydney nach Los Angeles zwischen zwei Übergewichtigen Passagieren eingequetscht war, verklagt er American Airlines laut New York Post nun auf ganze 100.000 Dollar Schadenersatz. Laut Passagier soll die eingequetschte Position zwischen Fenster und den kräftigen Passsagieren seine bestehende Skoliose verschlimmer haben. Taylor gab an, seit dem Flug haben sich seine Rückenschmerzen maximal verschlimmert, außerdem leide er unter Prellungen im Nacken.

Grund für die Klage ist die Verweigerung der Airline, ihm auf Nachfrage einen anderen Platz anzubieten. Ein Sprecher der Airline gibt an, dass die Maschine mit 310 Plätzen komplett ausgebucht war und ein Wechsel nicht möglich gewesen wäre.

Falls der Australier gewinnen sollte, würde das vermutlich eine Reihe von Folgeklagen nach sich ziehen.

Erst 2015 hat ein italienischer Anwalt die Fluglinie Emirates verklagt, nach dem er 9 Stunden neben einem übergewichtigen Mann sitzen sollte. Aufgrund des mangelenden Platzes aber entweder im Gang stehen oder die Crew-Sitze benutzen musste.

2012 wurde Etihad Airways ebenfalls mit einer ähnlichen Klage konfrontiert. Damals klage James Basson die Airline auf Schadenersatz, weil sein Sitznachbar „ekelhaft übergewichtig“ und seinen Sitz mit eingenommen haben soll.