Die 10 nervigsten Strand-Besucher - ichreise

Ein schöner Tag am Meer ist schnell ruiniert, wenn einer dieser 10 Strandtypen neben dir liegt. Bist du einer dieser Zeitgenossen?

Was ist schöner als den warmen Sand zwischen den Zehen, die warme Sonne und das salzige Meer auf der Haut zu spüren? Kaum etwas. Daher sind die idyllischen Strandtage das Highlight eines jeden Urlaubers. Leider braucht es nicht viel um aus einem entspannten Tag am Meer einen Horrortrip zu machen.
Das Reiseportal Expedia hat nun die zehn wohl schlimmsten Strandgäste identifiziert. 

Welcher bist du?

 

1. Der Exhibitionist

 

Der Exhibitionist ist ein ruhiger, aber akribischer Gast. Er erkennt die kleinste Lücke auf dem maritimen Boulevard und quetscht sich und seine Sonnenschirm frech dazwischen. Meist rollt er zusammen mit seiner Frau an, die zusammen schon seit 38 Jahren auf den FKK-Campingplatz ihres Vertrauens fahren. Da der Nudistenstrand meist der unästhetischere Strandabschnitt ist – ein Schelm wer Parallelen erkennt – besteht der Exhibitionist auf das Recht, seine Kleider am Familienstrand an den Sonnenschirm zu hängen. Noch kurz gestreckt und schon kann es losgehen. Massiv wie eine deutsche Eiche wurzelt er seine bleichen Füße in den Strand und lässt hängen. Wer hinschaut ist selbst Schuld.

 

2. Der Plastik-Pirat

 

„Frische Luft macht hungrig !“ Das weiß der PP und verbringt den Tag am Strand nie ohne eine Auswahl diverser Snacks. Werden zu Mittag die ersten Sandwiches aus ihrer Verpackung befreit, beginnt der Horror eines jeden Naturschützers. Man vermutet, dass der PP für wenigstens die Hälfte des Plastikmülls in den Ozeanen alleine verantwortlich ist. Snacken ist seine Lieblingsbeschäftigung. Aufräumen hingegen nicht. Frei nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“ hinterlässt er eine Schneise der Verwüstung.

 

3. Der Prahler

 

Häufig in Kombination mit Nummer 2 anzutreffen. „20 Tequila-Shots“ sind Standard und nach dem Aufstehen geht ohne eine Reparatur-Seidl gar nichts. Eh klar. Völlig egal, ob die restlichen Strandbesucher relaxen wollen, der Prahler teilt ungefragt seine Discoerlebnisse mit. Das „die Kleine von gestern“ selbstverständlich eine 10 war und sich jetzt erstmal im Hotel erholen muss, versteht sich auch von selbst. 

 

4. Der “ Wo ist eigentlich Lukas?“

 

Als wären sie mit Magneten versehen, rottet sich der diverse Nachwuchs zusammen und vergräbt sich gegenseitig im Sand. Eltern können endlich Eltern sein. Diese himmlische Stille … – doch Moment! Bei einer hitzigen Diskussion über Kitas und glutenfreien Griesbrei ist gar nicht aufgefallen, dass der Dreikäsehoch sich aus dem Staub gemacht hat. Nun liegt es an den verzweifelten Besuchern des nächsten Strandabschnittes, den am Spieß brüllenden Junior von Handtuch zu Handtuch schleifen um seine Familie zu finden. Tinnitus ist inklusive!

 

5. Der „Ein Schluck in Ehren“

 

Kann er nicht verwehren. Deshalb ist das erste Bier auch schon kurz nach Sonnenaufgang runter. Das Schnitzel zum Mittag lässt sich noch leichter verdauen, wenn man es durch drei weitere Bier ersetzt. Böse wird es dann, wenn der Strandgast versucht sich aufzusetzen. Pralle Sonne und praller Bierbauch vertragen sich selten gut. So landet der motivierte Hopfenfreund meist schon kurz nach fünf wieder im Hotelzimmer. Schlimm wird es aber erst, wenn dieser Strandgast in Gruppen auftritt. Dann darf man sich über stundenlange Interpretationen der gängigen Mickie-Krause Chansons freuen. Besser ist, du gehst dir auch schnell ein Bier holen. Das wird sonst nur wieder hässlich.

 

6. Der „Dein Handtuch ist mein Handtuch“

 

Tritt besonders häufig bei den Frauen der Schöpfung auf. Nahe verwandt mit dem „Bettdeckenräuber“.  Nun robbt sich dieser Typ auch bei 45 Grad und brutzelnden Körpern an seinen Nachbarn heran. Dabei geht es gar nicht um Gesellschaft. Dieser Strandtyp und seine ausladende Persönlichkeit brauchen einfach viel Raum. Zur Not wird sich der eben auch unfair erkämpft. Hier hilft nur fliehen.

 

7. Der Paparazzi

 

 „Urlaubsbilder? Am liebsten von deiner Frau“ – Es spricht nichts gegen Urlaubsbilder und das Festhalten des schönen Strandmotivs. Auch Selfies und Gruppenfotos für die Facebookfreunde dürfen sein. Der Paparazzi hat aber an schnöden Strandschnappschüssen kein Interesse. Er liegt auf der Lauer und drückt bei jeder Gelegenheit auf den Auslöser. Am liebsten fotografiert er schlendernde Strandschönheiten in knappen Bikinis. Seine Frau kennt das schon und liegt, fokussiert auf das Kreuzworträtsel der Woche, gelangweilt nebenan.  Unangenehm für alle Beteiligten aber da er nur schaut, ist er als relativ harmlos einzustufen.

 

8. Die Turteltauben

 

Halb nackte Körper, unzählige Küsse, verliebte Blicke und frivoles Flüstern – schön für das Pärchen, nicht so schön für die Zuschauer. Jedenfalls dann, wenn die Schmuserei zur mehrstündigen, wilden Live-Petting-Action wird. Verschreckte Eltern halten ihren Kindern die Augen zu, genervte Singles wenden sich ab. 

 

9. Der Strand-David-Guetta

 

Er kennt die neusten Bands noch bevor sie Kommerz werden, die heißesten Technoscheiben aus den geheimsten holländischen Underground-Clubs und den ärgsten Ghettorap für den MoneyBoy eigenhändig den Swag aufdreht. Damit das auch jeder mitbekommt, hält er es für seine persönliche Aufgabe den Strandbesucher davon zu informieren. Kaum das Handtuch ausgerollt, tönt aus seinen tragbaren Miniboxen der Bass. Die Sandkörner tanzen im Sand und der SDG selbst, nickt lässig mit dem Kopf zum Beat. Eh klar. Dabei fragt er sich ganz still und heimlich, warum ihm eigentlich niemand zu seinem pipifeinen Musikgeschmack gratuliert. Wer sich nun traut nach der ersehnten Stille zu bitten, muss sich auf längere Diskussionen gefasst machen. Wenn ihr ihn seht – lauft!

 

10. Der Gaffer

 

Seine Taktik: Herumschleichen und Starren. Sein Ziel: Alles. Von der Mutter die ihr Kind zurecht weist (Siehe Punkt 4.) zum Dauerfummlerpärchen(Punkt 8.) bis hin zum SDG (Punkt 9.). Der Gaffer hat seine Augen und Ohren überall. Im Gegensatz zum Paparazzi versucht er aber nicht einmal, seine Gafferei zu verheimlichen. Spricht man ihn drauf an, verweist er auf sein „Recht als freier Mensch tun und lassen zu können wonach ihm ist“. In seiner Freizeit ist er der Nachbar, der über die eigene Hecken die Nachbarn ausspioniert.
Buuuuuuuhh! Nicht nur nervig sondern auch unheimlich.