Die 11 skurrilsten Spleens von Urlaubern - ichreise

Welche Nationalität nicht ohne Wasserkocher urlauben kann und wer sonst noch so seinen halben Hausrat mit auf Reisen nimmt.

Sex and City lehrte uns das jeder von uns ein GSV hat, also ein Geheimes-Single-Verhalten. Wir verraten nun, welches Land das schrägste GUV, also Geheimen-Urlauber-Verhalten, hat. 

Bei einer Umfrage einer Berliner Reisesuchmaschine kam übrigens heraus, dass Österreicher zusammen mit den Belgiern die unbeliebtesten Urlauber sind. Woran das wohl liegt?

1. Nicht sauber, sondern rein

Diesem Urlaubertyp reicht das tägliche Wechseln von Bettwäsche und Handtüchern nicht aus. Er bringt sich daher gleich eigene Laken mit und besteht im Hotel auf literweise Handdesinfektionsmittel. Besonders bei australischen Reisenden steht die Keimfreiheit noch vor allem anderen Komfort. Mit 61% sind es übrigens die Chinesen, denen eigene Handtücher besonders am Herzen liegen.

2. Wie man bettet, so liegt man

Verspannungen, Allergien oder Rückstände des Vorbenutzers sind für diesen Urlauber der blanke Horror. Um dem zu entgehen bringen vor allem Indonesier, Amerikaner und Deutsche ihre eigenen Kopfkissen mit auf die Reise. 

Was das fürs Gepäck bedeutet, lässt sich hier schon erahnen. 

3. Einer geht noch…

Das Superreiche und Möchte-gern VIPs gerne mit einer ganzen Armada an Koffern reist ist weithin bekannt. Das Phänomen des „Unsinnigen Übergepäcks“ wird aber auch vom Ottonormalverbraucher praktiziert. Während in Deutschland der Trend zum Minimalismus geht, sind es insbesondere Reisende aus dem Indopazifischen Raum, die mit unzähligen Koffern am Check In aufwarten. Da die Chinesen gerne ihren gesamten Jahresurlaub in Europa verbringen und die Luxusmarken im Vergleich zum chinesischen Markt weitaus günstiger zu haben sind, nehmen die Asiaten gerne einen leeren Koffer mit oder kaufen sich für den Rückflug weitere Gepäckstücke.

4. Wie im Film

44 % der Japaner zwischen 18 und 34 Jahren haben eine Reise gewagt, weil sie den Ort zuvor im Fernsehen oder Film gesehen haben.
Ebenso die chinesischen Reisenden. In Deutschland hingegen,  lässt man sich gerne von Reisedokumentationen inspirieren.

5. Adrenalinjunkie

Wieder sind es die ruhigen Asiaten die hier die oberen Ränge im Ranking belegen. Vor allem Thailänder und Indonesier sind bei der Urlaubsplanung abenteuerlich unterwegs. Je verrückter, desto besser.

6. Meilenkönige

Richtig rentieren sich Flugmeilen eigentlich ja nur für Geschäftsreisen und Unternehmen. Nicht jedoch in der Schweiz. 10 % der Schweizer plant mehr als 10 internationale Reisen in 2016 und punktet damit fleißig aufs private Meilenkonto

7. Braun, Bräuner, Russisch

Nach wie vor gehört zu den Gründen einer Reise nicht nur die Erweiterung des kulturellen Horizontes, sondern auch mit einer knackigen Bräune bei den Daheimgebliebenen zu prahlen. Eine anständige Urlaubsfarbe ist besonders bei Deutschen, Russen und Kanadiern wichtig. Bei polarem Klima sonnt es sich halt nicht so leicht. Wie praktisch, dass die Lieblingsziele der Deutschen und Russen mit Spanien und Ägypten, ideal sind um den Röstprozess zu unterstützen.

8. Inspektor Gadget

Reicht das gute alte analoge Reisen denn niemandem mehr?
Wieder sind es Bewohner des Indopazifischen Raumes, die bei ihrem Urlaub auf gar keinen Fall auf praktische Technologien verzichten wollen. Die sogenannten Wearables sind besonders angesagt. Beispielsweise eine Smartwatch auf der alle Infos zur Reise gesammelt und leicht überblickt werden können. Beliebt auch die Apple Watch oder Google Glass.

9. Nie ohne Kamera

Nein, Nein es sind nicht die Japaner, die sich nicht ohne Kamera aus dem Haus trauen. Russland, Frankreich und Kanada stehen ganz oben auf der Liste. Überraschungsgast danach : Argentinien. Keine Kamera, kein Urlaub. Natürlich sind hier keine Einwegmodelle gemeint. Die Hobbyfotografen sind meist besser ausgestattet als ihre professionellen Kollegen.

10. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

 Die Dienstreise zu verlängern um dort mit der nachgereisten Familie zu urlauben wird hierzulande wohl kaum jemand machen. In den USA und Indien aber durchaus üblich.

11. Ohne Wasserkocher, ohne mich!

Die Hälfter aller Neuseeländer, Inder und Südafrikaner buchen die Unterkunft nicht, wenn dort kein Wasserkocher mit Kaffee und Tee inkludiert ist.