Die nervigsten Mitreisenden - ichreise

Typologie der nervigsten Passagiere an Bord eines Flugzeugs – und was gegen sie wirklich hilft.

Drängler, Lehnen-Diebe, Dauerquassler – bei jeder Flugreise gibt es Mitreisende, die einem ordentlich auf die Nerven gehen. Die Klassiker: 

1. Der Dauerquassler

 

Nicht immer ist man in der Laune, zwischenmenschliche Kommunikation auszuüben. Und auf einem Acht-Stunden-Flug gibt es eben Phasen, in denen man nicht reden möchte. Der Dauerquassler ignoriert solche Wünsche und spricht im Stakkato über seinen Job, seine Familie, seine Haustiere, das Wetter am Urlaubsort und seine angegriffene Magenschleimhaut.

 

 

2. Der “In Ruhe sein Handgepäckverstauer”

Die Fluggäste stauen sich schon bis in das Flughafengebäude rein, aber der Stauauslöser muss in aller Ruhe sein Handgepäck im oberen Fach verstauen und sieht nicht ein, das nach dem Zustieg der übrigen Gäste zu tun. Fällt ihm dann anschließend ein, dass er was im Trolley vergessen hat oder die Jacke doch stört beginnt der Kreislauf von vorne.

 

3. Der Drängler

Die Anschnallzeichen sind noch nicht einmal ausgeschaltet und schon steht der Drängler im Flugzeuggang, holt sein Handgepäck aus dem Fach und schmeißt dabei die Taschen der anderen gleich mit raus. Dann trommelt er wie wild mit den Fäusten gegen die Tür. Wenn er könnte wie er wollte, würde er den Flieger direkt selbst parken.
Zeit ist Geld!

4. Angeber

Baron Münchhausen war ein blutiger Anfänger gegen diesen Mitreisenden, der alle Weltgegenden kennt wie seine Westentasche. Er war praktisch überall, kennt alle Sitten und Bräuche (außer jene des guten Benehmens im Flugzeug), spricht Dutzende Sprachen (zumindest via Google Übersetzer) und erzählt unaufgefordert mehrstündige Reportagen seiner Erlebnisse.

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5. Der Fensterladenöffner

Endlich ist es soweit, du wirst in wenigen Sekunden einschlafen. Doch plötzlich möchte der Sitznachbar oder die Sitznachbarin genau jetzt aus dem Fenster sehen, weil offenbar noch nie zuvor Wolken oder die Sonne erblickt wurden. Sofort ist alles taghell erleuchtet und an Schlaf (oder den Film am iPad) ist nicht mehr zu denken. Dem Sonnenanbeter ist es auch egal, was andere denken – schließlich sitzt er an der richtigen Stelle, um Klappe auf-Klappe zu spielen zu können.

 

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6. Der Armlehnen-Dieb 

Hat dein Sitznachbar ein ausgeprägtes Besitzdenken, wird er dich mehrfach  von der Lehne drängen – und so tun, als geschehe dies unabsichtlich. Besonders schlimm ist es, wenn du von zwei Seiten von Armlehnen-Dieben bedrängt wird.

Zum Frieden: Niemals den Mittelsitz wählen!

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7. Der  Vieltelefonierer 

Noch während der Flieger rollt kann sich der Vieltelefonierer nicht vom Gerät lösen: „Ja, ich bin schon im Flugzeug. Morgen liegen wir am Strand und übermorgen werden wir einen Ausflug unternehmen und überübermorgen blablablabla.“  Und nach der Landung wird in Millisekunden die Kommunikation via Handy erneut gestartet.

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8. Der Schnarcher

Diese Art tritt fast ausschließlich in männlicher Form auf. Zunächst beginnt das Schnarchen ja recht harmlos, doch meist steigern sich im Laufe einer Flugreise sowohl die Lautstärke als auch die Rhythmik ins Unerträgliche.
Da darf man als Sitznachbar auch mehrfach “ausversehen” anstupsen.

 

9. Das freche Kind 

Kinder an Board sind von vielen Passagieren gefürchtet, ebenso von deren Eltern. Ungewohnte Umgebung, seltsame Geräusche, komischer Geruch und Druck auf den Ohren – kein Wunder, dass ein kleiner Mensch da überfordert ist. Die meisten Passagiere reagieren allerdings überraschen verständnisvoll.

Weg ist das Verständnis allerdings bei frechen Kleinkindern und deren Eltern, die sie stundenlang gegen den Vordersitz treten lassen. Meist begleitet von Diskussionen wie: “Nein, Jan-Malte! Noch einmal und es gibt heute Abend kein Tofugemüse!”

  

 10. Der Messi

Nach einem vier Stunden Flug schaut der Sitz und umliegende Reihen aus als hätte sich das Krümelmonster an Board befunden. Garniert mit Plastikmüll und Taschentüchern würde selbst Tine Wittler hier verzweifeln. Der Sitznachbar versucht dann den umliegenden Passagieren zu vermitteln, dass er nichts dafür kann. Meist nicht sehr erfolgreich. Bei einem Messi Sitznachbarn wird auch der Banknachbar mitbeschuldigt.