Ein Bett im Kornfeld - ichreise

Ein ungewöhnliches Konzept für naturnahen Urlaub wird ausgebaut. Dazu gehören Zelte, Bauernhöfe und ganz viel Wildnis.

Kein Strom, kein Internet, kein Luxus, dafür Natur und Ursprünglichkeit: Das ist die Idee hinter „WiesenBett“, vor rund zwölf Jahren in den Niederlanden gegründet. Das ungewöhnliche Tourismuskonzept: Bauernhöfe stellen Zelte und einfache Holzhäuser auf ihren Gründen zur Verfügung, die Gäste übernachten also nicht in Ferienzimmern. Vor kurzem ist in Deutschland die Zahl der Bauernhöfe, die das anbieten, von drei auf sechs angestiegen. Unter anderem gibt es nun Standorte an der Ostsee, im Westerwald und im Schwarzwald. In den Niederlanden gibt es inzwischen 17 Bauernhöfe mit WiesenBett-Angeboten, in England sogar 33. Die Gäste reizt vor allem die Nähe zum Bauernhof und die Möglichkeit, selbst aktiv tätig zu sein.

Trotz der Besinnung auf Natur müssen die Gäste von WiesenBett nicht auf einen gewissen Komfort verzichten: Die Betten sind von guter Qualität, geheizt und gekocht wird mit einem Holzofen. Zudem gibt es in den sogenannten „Luxus-Lodge-Zelten“ auch eine heiße Dusche.