Italiens Badeorte freuen sich über hervorragenden Sommer - ichreise

Die Hitzewelle und die steigende Zahl ausländischer Touristen bescheren den Badeorten in Italien einen Rekordsommer.

Die Badeanstalten an den 8.000 Kilometer langen Küste Italiens meldeten für Juni und Juli ein Plus von 30 Prozent. Die beiden ersten Sommermonate 2015 waren die besten des Jahrzehnts, betonte der Verband der Betreiber italienischer Badeanstalten FIPE.

Die Misere des vergangenen Jahres, in dem das schlechte Wetter für riesige Verluste gesorgt hatte, ist vergessen. Eine Reihe positiver Faktoren treibt immer mehr Touristen an die Strände von Bella Italia. Wegen der Krise in Griechenland haben viele Ausländer sich stattdessen für Italien als Destination für ihren Strandurlaub entschieden. Die ungewisse Wirtschaftslage in Italien selbst treibt außerdem die meisten Italiener an die nahe gelegenen heimischen Strände.

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Von dem Boom profitieren vor allem Sizilien und Kampanien, die ein Touristenwachstum von 30 Prozent feierten, gefolgt von der Toskana mit einem Plus von 25 Prozent. Die bei Österreichern beliebten Strände in Friaul und Veneto verzeichneten ein Wachstum zwischen zehn und 15 Prozent.Freies HTML (636cd7d1)

Die Touristikbranche rechnet mit einem weiteren Boom im August. 20 Millionen Italiener verbringen in diesem Monat ihren Sommerurlaub. Trotz Anzeichen eines Wirtschaftsaufschwungs nach sieben Jahren Krise planen die meisten Italiener jedoch einen Low-Cost-Urlaub. Weniger als 500 Euro pro Kopf werden 59 Prozent der Italiener in diesem August ausgeben, geht aus einer Prognose-Studie des Meinungsforschungsinstituts Ixe hervor.

Lediglich 33 Prozent der Familien werden zwischen 500 und 1.000 Euro pro Kopf für den Sommerurlaub ausgeben. 82 Prozent der Italiener, die sich einen Sommerurlaub gönnen, bleiben in der Heimat. Sechs Prozent entscheiden sich für nähere Urlaubsorte als in den vergangenen Jahren. 20 Prozent der Italiener, die ins Ausland reisen, besuchen ein europäisches Land und verzichten auf Fernreisen.

Auch die Urlaubszeit reduziert sich. 27 Prozent der Italiener planen einen Urlaub zwischen vier Tagen und einer Woche, 26 Prozent verreisen für einen Zeitraum zwischen sieben Tagen und zwei Wochen. Lediglich 13 Prozent gönnen sich einen Urlaub zwischen zwei und drei Wochen.

APA