Last-Minute-Deals für die Semesterferien - ichreise

Die Schulferien stehen vor der Tür: Wir zeigen euch, wo es jetzt noch Reise-Schnäppchen gibt.

Kaum sind die Weihnachtsferien vorüber, winken schon die nächsten Ferientage: Für jene Eltern schulpflichtiger Kinder, die sich nicht freinehmen können, ist das ein Problem. Doch wer das Glück hat, sich eine Woche oder zumindest einige Tage Urlaub genehmigen zu können, darf sich freuen. Für die klassischen Skiferien in Österreich sieht es mit Quartieren allerdings schon düster aus, auch für Fernreisen oder Städteflüge wird es bereits knapp. Wir verraten euch aber, welche Ziele interessant sein könnten und wo es jetzt Chancen auf Last-Minute-Deals gibt.

 

Ski-Urlaub in Österreich

 

Wer seine Semesterferien klassisch auf Skiern oder Snowboards verbringen möchte, sollte sich rasch entscheiden: Die Kapazitäten der österreichischen Skigebiete sind beinahe erschöpft, laut Booking.com ist beispielsweise Obertauern zu fast 90 Prozent ausgebucht. Es kann sein, dass man nur noch die besonders schlechten oder die besonders teuren Zimmer zur Auswahl hat. Die gute Nachricht: Wegen Stornierungen gibt es doch immer wieder freie Quartiere. Aber aufpassen: In den bekannten Skigebieten sind Zimmer in besseren Hotels (vier Sterne) pro Woche nicht unter 2.500 bis 4.000 Euro zu bekommen, dazu kommen dann noch die Ausgaben für Skipässe und eventuell auch die Ausrüstung. Auch die Auswahl an Ferienwohnungen ist schon recht begrenzt, dafür gibt es bei den Preisen eine größere Breite – ab circa 150 Euro bist du dabei. Eine gute Auswahl und eine recht gute Suchfunktion bietet beispielsweise das auf den Alpenraum spezialisierte Portal Tiscover an.

Unser Tipp: Sieh dich in kleineren, weniger bekannten Skigebieten wie Gaissau-Hintersee um. Und ein Tipp für Urlauber aus Wien und Niederösterreich: Wenn die Temperaturen so bleiben, sind die Skigebiete in Ostösterreich eine Alternative zu einer Fahrt in den Westen.

 

Städtereisen in Europa

 

Hamburg, Dresden, Barcelona, Mailand, London – der Vorteil dieser Städte ist ihre Tauglichkeit als Ganzjahresziel. Wer sich nicht davor scheut, ab und zu etwas kalte Füße bei den Sightseeing- und Shoppingtouren zu bekommen, genießt in den Metropolen niedrigere Preise als in der Hochsaison (wobei zugegebenermaßen die strenge Abgrenzung der Saisonen nicht mehr gegeben ist). Je nach Distanz erfolgt die Anreise mit Bus, Bahn oder Flugzeug.

Einige Beispiele: Eine Flugreise nach Mailand mit sieben Übernachtung in einem gehobenen Hotel kostet für zwei Erwachsene und zwei Kinder rund 1800 bis 2200 Euro. Für Barcelona gibt es Angebote zu ähnlichen Preisen; für Hamburg geht es etwas günstiger (ab circa 1600 Euro). Für Berlin und München ist die Auswahl an Quartieren noch größer. Weniger gut sieht es mit Flügen nach London oder Paris aus – diese Strecken sind für die Semesterferien immer gut gebucht, unter 1000 Euro für vier Personen spielt sich nicht viel ab. Günstiger wird es, wenn man Flughäfen als Ziel auswählt, die weiter weg liegen vom Zentrum – für London wäre das Stansted.

 

Fernreisen

 

Malediven, Dubai, Dominikanische Republik – wer sich nicht davor scheut, für eine Woche Urlaub etwas länger zu fliegen, hat eine große Auswahl. Bei Anbietern wie Restplatzbörse, L´Tur oder Lastminute.at gibt es für viele Destinationen noch ausreichend Pauschalreisen. Dafür heißt es aber je nach Ziel auch mehr oder weniger tief in die Tasche zu greifen: Eine Woche in einem besseren Hotel auf den Malediven wird für eine Familie mit zwei Kindern nicht viel weniger als 7000 Euro kosten. Billiger ist die „DomRep“: Ab circa 6000 Euro kann man in die Karibik fliegen. Echte Schnäppchen gibt es hingegen für Ägypten, was nicht zuletzt der derzeitigen Sicherheitslage im Nahen Osten und in Nordafrika geschuldet ist: Eine Woche in einem Clubhotel in Hurghada gibt es ab circa 1500 Euro. Der dortige Tourismus muss derzeit eben alle Hebel in Bewegung setzen, um Gäste anzulocken.

 

Mit dem Auto verreisen

 

Wie wäre es mit ein paar Tagen in südlicheren Gegenden, etwa in Italien oder Kroatien. Üblicherweise fährt man nur im Sommer zum Baden dorthin, doch das Meer und schöne Städte sind auch während der kalten Monate verlockend. Das Positive: Die Preise sind derzeit im Keller und es gibt keine Touristenmassen. Wie wäre es beispielsweise mit ein paar Tage in Oberitalien: Triest oder Grado seine eine gute Gelegenheit, dem Schul- und Berufsstress zu entfliehen. Zimmer gibt es noch ausreichend: In Grado kosten drei Nächte im „Laguna Palace Hotel“ für zwei Erwachsene und zwei Kinder rund 650 Euro; im Hotel Hannover direkt im Zentrum von Grado zahlt man rund 500 Euro. Es geht aber auch deutlich billiger: Im etwas außerhalb gelegenen „Marina Suites“ (bei Fossalon) kostet das Studio für drei Nächte (zum Beispiel ab Sonntag, den 5. Februar) rund 270 Euro.

In Triest, von wo man schöne Rundfahrten entlang der Küste unternehmen kann, kosten die Top-Hotels wie das Savoia Excelsior Palace rund 550 Euro (drei Nächte für zwei Erwachsene und zwei Kinder), schöne Aparthotels sind ab circa 350 Euro zu haben. Deutlich teurer sind Unterkünfte in Venedig, denn die Lagunenstadt ist das ganze Jahr über beliebt – hier sollte man eher auf Ferienwohnungen ausweichen. Bei AirBnB sind Unterkünfte mit guter Qualität und guter Lager ab circa 180 Euro pro Nacht zu bekommen. Wer außerhalb wohnen möchte und lieber ins Zentrum pendelt, ist schon ab 100 Euro dabei. 

Sieh dir unsere Tipps für Venedig im Winter an. 

Text: Content Agentur Prazak