Unterhaltung an Bord: Inflight-Apps im Vergleich - ichreise

In-Flight-Entertainment lautet das Zauberwort, mit dem die Stunden wie im Flug vergehen sollen.

Wer sich früher auf einen Mittel- oder Langstreckenflug begab, dem ging nach kurzer Zeit schon mal die Unterhaltung aus. Heute ist das praktisch unmöglich: Immer mehr Fluglinien investieren in den letzten Jahren große Geldsummen in das sogenannte In-Flight-Entertainment, also die Unterhaltung während des Fluges. 

War man einst bei mehrstündigen Flügen noch auf das angewiesen, was die Tageszeitung aus dem Duty-Free Shop an Zeitvertreib hergibt, so kann man sich heute bei vielen Fluglinien mit den unterschiedlichsten elektronischen Gadgets bei Laune halten. Immer öfter ist man dabei nicht auf den Bildschirm im Vordersitz angewiesen, sondern kann die Angebote auch auf eigenen Geräten nutzen.

Bei Austrian Airlines ist dies allerdings nicht möglich: Das Video- und Audio-Angebot im Ausmaß von rund 500 Stunden ist nur über den Screen (38 cm in der Business-Klasse, 23 cm in Economy) abrufbar.

Andere Airlines ermöglichen allerdings die Nutzung von Apps. Hier eine kurze Übersicht, die unter anderem auf Daten des deutschen Anbieters Holiday Extras beruht:

 

Lufthansa

 

Das Unternehmen aus dem Nachbarland wirbt damit, beim Komfort ein echter Vorreiter zu sein, nicht zuletzt mit mehr oder weniger witzigen Fernseh-Spots. Tatsächlich wird momentan stark in das Unterhaltungsprogramm investiert und Passagiere können Filme, Musik und Serien genießen. Interessant: Die Programme lassen sich nicht nur auf den Bildschirmen der Sitzplätze abrufen, wie es oft üblich ist, sondern auch auf den Mobiltelefonen, Laptops und Tablets der Fluggäste.

 

Air Berlin

 

Für Gäste dieser deutschen Fluglinie gibt es ebenfalls eine App für Apple- und Android-Geräte, über die dann im Flugzeug ein Unterhaltungsprogramm geboten wird. Die Preise sind allerdings recht happig: Für Langstreckenflüge kostet die Nutzung knapp 19 Euro. Dafür kann man dann aber auch eigene Mails abrufen (maximal 120 MB für den gesamten Flug).

 

Qantas

 

Die australische Fluglinie bietet ihren Gästen die Möglichkeit, mit einer App das sogenannte „Q Streaming“ zu nutzen. Einziger Haken dabei: Die App muss schon heruntergeladen sein – wem das im Flieger erst einfällt, der hat Pech gehabt. Neben dem „Q Streaming“ gibt es bei bestimmten Flügen auch die Möglichkeit Filme oder Musik anzusehen.

 

Latam

 

Im Google-Play-Store ist die App der südamerikanischen Fluglinie jene mit den besten Bewertungen. Sie ist für alle Passagiere nutzbar, die auf Flügen ohne Bildschirm im Vordersitz unterwegs sind und beinhaltet Filme und Serien, sowie Informationen, die für den eigenen Flug relevant sind. Wer auf einem Latam-Flug aber einen Monitor im Vordersitz eingebaut hat, muss dennoch nicht verzagen: Das Angebot ist hier oft sogar noch breiter gefächert.

 

Delta

 

Die US-Airline wartet ebenso wie ihr amerikanischer Konkurrent United mit einem breiten Entertainment-Programm für die persönlichen Endgeräte, also Smartphones und Tablets, der Kunden auf. Delta wirbt damit, die einzige US-Fluglinie zu sein, die ihr Entertainment-Angebot kostenlos zur Verfügung stellt – bei United beispielsweise beschränkt sich dies häufig auf die Regionalflotte. Eines ist bei Delta aber wie bei fast allen anderen Airlines auch: Die Nutzung von WLAN an Bord des Fliegers ist kostenpflichtig(!).