Urlaub mit Oma und Opa - worauf es dabei ankommt - ichreise

Wenn die Großeltern mit den Kleinen auf Reisen gehen, ist Einiges zu beachten: Tipps für einen entspannten Urlaub.

Diesen Sommer wird es wieder soweit sein: Zwei Monate Ferien müssen für berufstätige Eltern überbrückt werden, in denen die schulpflichtigen Kinder irgendwie bei Laune gehalten werden sollen. Gut haben es da jene Familien, in denen Großeltern eingesetzt werden können. 

Ein Urlaub mit Oma und Opa – für viele kann es nichts Besseres geben. Doch nicht immer wird daraus wirklich ein Erlebnis, denn es ist halt was anderes, ob man die Kids einmal pro Woche zu beaufsichtigen hat oder von früh bis abends. 

Wir haben einige Tipps von Experten zusammengetragen, wie der Großeltern-Urlaub doch etwas ganz Besonderes wird: 

 

Vollmacht nötig

 

Für die Einreise in manche Länder brauchen Großeltern eine Vollmacht der Eltern, da dies sonst Probleme an der Grenze geben könnte – eigentlich dürfen nur die Erziehungsberechtigten mit den Kindern verreisen. Auf der Website des Automobil-Klubs ÖAMTC gibt es entsprechende Formulare zum Ausdrucken. 

  

An Notfälle denken

  

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Großeltern an etwaige Krankheiten oder Notfälle im Urlaub denken. Daher eventuell benötigte Medikamente – etwa gegen Grippe oder Darmerkrankungen – einpacken. Außerdem sollte eine Liste mit Rufnummer von Ärzten am Urlaubsort erstellt werden. 

  

An sich selbst denken

 

Damit der Urlaub ein Erfolg für alle Beteiligten wird, sollten die Großeltern auch mal an sich denken, nicht nur an die Enkelkinder. Schließlich ist es auch für sie ein Urlaub. Also ruhig mal eigenen Wünschen nachgehen.

 

Versicherung

 

Nicht vergessen: Mit einer Reiseversicherung ist man unter anderem vor hohen Stornokosten geschützt, wenn der Urlaub ins Wasser fällt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Versicherung auch einen Abbruch der Reise umfasst – etwa wenn Oma / Opa oder eines der Kinder krank wird. 

 

Spiele von früher

 

Es muss nicht immer der Laptop oder das Handy sein – sogar Jugendliche spielen mit ihren Großeltern gerne klassische Brettspiele, vor allem jene, die sie früher gerne gehabt haben. Weshalb also nicht eine kleine Auswahl solcher Spiele – darunter auch Kartenspiele – einpacken?

 

Mit Eltern absprechen

 

“Du bist viel zu weich!”, hören Großeltern manchmal von den Eltern der Kinder. Es ist klug, sich vorab abzustimmen, was im Urlaub erlaubt sein darf und was nicht: Handy während des Essens? Lange schlafen? Abends fortgehen? Damit werden Probleme vermieden – für alle Beteiligten.

 

Gelassen bleiben

 

Der wahrscheinlich wichtigste Tipp: Gelassen bleiben. Es ist ein Urlaub, kein Erziehungscamp und kein Sportlager. Wichtig ist, dass sich alle wohlfühlen – und dazu sollte man über Kleinigkeiten hinwegsehen und froh sein, dass man gemeinsam auf Urlaub fahren kann.