Warum die neue Economy-Klasse so ungemütlich wie nur möglich ist - ichreise

Um den Billigfliegern Konkurrenz zu machen haben sich United-, American Airlines und Delta ein neues Low-Cost-Programm ausgedacht. Zum Leidwesen des Passagiers.

Die amerikanische Fluglinien „United Airlines, Delta und auch American Airlines wollen sich im Geschäft mit den Billifliegern wieder Konkurrenzfähig machen und bietet nun Tickets im „Basic Economy“-Tarif an. Diese sind zwar erschwinglicher, dafür muss man aber auf wirklich jegliche Form von Komfort verzichten.

 

So kostet eine Reise von San Francisco nach New York (One Way) im Basic Economy – Tarif nun nur noch 112$ statt 781$ für das normale Economy Ticket. 

 

Was ist der Unterschied zwischen Economy und

Basic-Economy?

 

Wie der Spiegel in Kooperation mit einem Email-Portal berichtet, gibt es für die Passagiere der Low-Cost-Tickets einige Einschränkungen. So dürfen sie erst einsteigen, wenn bereits alle anderen Passagiere das Flugzeug betreten haben. Im Anschluss, so behauptet das Portal, müssen sich die Basic-Reisenden erneut einer Handgepäckskontrolle unterziehen. Passt das ausgewählte Gepäckstück nicht unter den Vordersitz, denn die Overhead-Bins sind tabu,  werden die Trickser zur Kasse gebeten. 25 € extra kostet das Handgepäcksstück dann. 

Ein weiterer Nachteil: Sitze dürfen nicht selbst gewählt werden und auch wenn Familien unterwegs sind, haben diese wohl keinen Anspruch darauf zusammen zu sitzen. 

Die Preisschlacht zählt auch hiesige Airlines zu ihren Opfern. Eurowings hat ähnlich dem amerikanischen Vorbild schon vor geraumer Zeit unterschiedliche Tarife eingeführt. Gratis Snacks und Getränke während des Fluges bekommen nur noch die Passagiere, die im teureren Smart-Tarif gebucht haben. Allerdings gibt es keine zusätzlichen Handgepäckskontrollen und der Sitz darf auch noch frei gewählt werden.

 

Ryanair hebt ab

 

Im Gegensatz dazu steht die Mutter aller Billigfluglinien „Ryanair„. Kein Essen, dreckige Flieger, enge Sitzreihen und horrende Extrakosten für Zusatzleisten – dafür ist die irische Airline berühmt. Mit neuen Premiumsitzen, wollen sie  jetzt ihr Schmuddelimage loswerden und ihre Zielgruppe erweitern. 

Wer also demnächst vorhat zu fliegen, sollte sich im Tarifdschungel die jeweiligen Bedingungen ganz genau anschauen und vergleichen.