Wien: Essen und Shoppen mit gutem Gewissen - ichreise

Wie du in Wien beim Genießen und Einkaufen etwas Positives bewirken kannst.

Sie nennen sich SÖB, das ist die Abkürzung für „sozialökonomische Betriebe“ und haben für die Arbeitsmarktpolitik in Wien eine große Bedeutung. Denn in diesen Betrieben erhalten Menschen, die seit langer Zeit im Arbeitsmarkt keinen Fuß fassen können, die Möglichkeit, sich in fixe Strukturen der Berufstätigkeit einzufügen.

Und jeder hat die Möglichkeit, diese Betriebe zu unterstützen, denn sie bieten tolles Service zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Wir nennen dir einige Betriebe, bei denen du unbedingt einmal vorbeischauen solltest.

 

INIGO der Caritas

 

Das Restaurant Inigo liegt im ersten Bezirk in der Bäckerstraße 18 und hat von Montag bis Samstag von 9:30 bis 24 Uhr geöffnet. Geboten wird hier gute Wiener Küche zu fairen Preisen. Im Sommer findest du im kleinen Gastgarten im Schatten einen angenehm kühlen Platz und kannst den Blick auf die Jesuitenkirche genießen. Dabei unterstützt du etwa 70 Arbeitsplätze von Männern und Frauen und ihr Bestreben, einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu schaffen.

  

Top Lokal

 

Im Herzen von Wien, am Fleischmarkt 18, kannst du Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr gute Wienerische Küche im Top-Lokal genießen. Ziel ist auch in diesem Betrieb, arbeitssuchende Menschen den Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ein reichhaltiges Frühstücksangebot lässt dich gut in den Tag starten und die leckeren Mittagsmenüs verwöhnen jeden Gaumen. Preisgünstig und frisch gekocht, was will man mehr?

 

 

Michl´s Cafe Restaurant

 

Bürgermeister Michael Häupl ist Schirmherr dieses sozialökonomischen Betriebes im ersten Bezirk in der Reichsratsstraße 11. Das Michl´s bietet von Montag bis Freitag von 8 – 16 Uhr eine vielfältige Frühstücksauswahl, ausgefallene Kaffeekreationen und den berühmten Michl´s Gugelhupf. Du kannst hier aber auch eine große Auswahl an Á-la-carte-Gerichten genießen. Du unterstützt mit deinem Besuch langzeitarbeitslose Menschen sowie Menschen mit Behinderung.

 

 

D.R.Z. –Demontage und Recycling Zentrum, Wiener Volkshochschulen GmbH

 

Recycling und Wiederverwendung von alten Elektrogeräten stehen bei diesem SÖB im Vordergrund. Arbeitssuchende Menschen haben hier die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten. So werden etwa aus den Bullaugen von Waschmaschinen Salatschüsseln gefertigt oder aus Computer-Festplatten wird extravaganter Schmuck. Die handgefertigten Gegenstände werden im Shop in der Vogtgasse 29 im 14. Bezirk verkauft. Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch: 9 – 17 Uhr, Donnerstag: 9 – 19 Uhr sowie Freitag von 9 – 12 Uhr.

 

 

Reintegra Schmuck-Manufaktur

 

2005 öffnete die Werkstätte für feines Kunsthandwerk ihre Pforten im siebenten Bezirk in der Neustiftgasse 131 (Montag bis Freitag von 9 – 16:30 Uhr). Im Vordergrund steht die berufliche Integration psychisch kranker Menschen in den offenen Arbeitsmarkt. Kaufen kannst du hier Schmuck, Taschen, Schals, Wohnaccessoires sowie Präsente für Firmen.