Warum die Pirateninsel Tabarca ein echter Geheimtipp ist

Neben Mallorca und Ibiza gibt es auch noch andere spanische Inseln, die einen Besuch wert sind. Wie die Pirateninsel Tabarca zum Beispiel. Ein echter Geheimtipp.

Rund 20 Kilometer von dem Küstenort Alicante entfernt, liegt vor der Küste der Costa Blanca ein kleines Eiland im Meer. Die Isla de Tabarca, auch Pirateninsel genannt, ist ein wahres Goldstück. Eine Insel mit tausendjähriger Geschichte, wunderschöner Landschaft und gerade einmal 55 Einwohnern. Bei den Einheimischen ist Tabarca im Sommer ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Für den Großteil der ausländischen Touristen ist sie jedoch unbekannt. Ein Grund mehr, um der Insel einen Besuch abzustatten und dieses kleine Paradies genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Die Pirateninsel Tabarca

Tatsächlich war Tabarca jahrhundertelang ein Piratenunterschlupf. Manche Einheimische behaupten sogar, noch von den Seeräubern abzustammen. In Wirklichkeit hat jedoch König Carlos III. Mitte des 18. Jahrhunderts alle Piraten vertrieben und genuesische Fischer auf Tabarca angesiedelt. Von ihnen hat das kleine Eiland damals auch den Namen „Nueva Tabarca“ bekommen. Heute kommen vor allem in der Hauptsaison immer mehr Menschen auf die Insel. Der Tourismus ist nämlich noch vor der Fischerei der wichtigste Wirtschaftszweig. Trotz der wachsenden Beliebtheit der spanischen Pirateninsel findet man hier immer ein ruhiges Plätzchen.

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Goldgelbe Sandbuchten und kristallklares Wasser

In rund 45 Minuten hat man zu Fuß die ganze Insel besichtigt. Vom entzückenden Hafen und dem Torre de San José im Herzen der Insel, bis hin zum Leuchtturm und der Puerta de Levante, dem von Palmen umgebenen Stadttor. Die alten Mauern sind heute übrigens historisches und kulturelles Weltkulturerbe. Von außen sehen die Stadtmauern von Tabarca daher tatsächlich noch aus, wie im 18. Jahrhundert. Zu den schönsten Flecken der kleinen Insel zählen jedoch die verschiedenen Buchten und Strände. Hier kann man es sich im goldgelben Sand unter schattenspendenden Palmen gemütlich machen und in dem klaren Meerwasser baden.

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Ein glitzerndes Juwel

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Casa del Gobernador (das Gouverneurshaus), die Iglesia de San Pedro y San Pablo und das einzige Museum der Insel. Wer dieses wundervolle Paradies jedoch für sich alleine haben will, der bleibt am besten über Nacht. Denn sobald das letzte Schiff mit den täglichen Besuchern abgelegt hat, kann man das glitzernde Juwel Tabarca in seiner vollen Pracht erleben. Wer Fisch mag, sollte unbedingt in einer der charmanten Fischertavernen das typische Gericht der Insel namens „Caldero de Tabarca“ probieren. Und zum Übernachten sind das Hotel Boutique Isla de Tabarca und das Hostal Masin sehr zu empfehlen.

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