Korsika – die Insel der Superlative - ichreise

Die Perle im Mittelmeer ist nach wie vor ein Geheimtipp, obwohl Erholungssuchende auf der Insel von allem nur das Beste vorfinden: Traumstrände und hohe Gebirge, Naturreservate und archäologische Highlights, kulinarische Schmankerln und g’schmackige Getränke, Entschleunigung und Aktiv-Urlaub. Deshalb ist Korsika die ideale Destination für Familien, Pärchen und Individualisten.

Traumstrände soweit das Auge reicht

Direktflug an den Traumstrand: Wer mit dem Flugzeug nach Korsika reist und in der Stadt Calvi im Nordwesten ankommt, landet in unmittelbarer Nähe einer der größten, weißen Sandstrände der Insel. Beinahe drei Kilometer lang und von Pinien begrenzt ist er ein paradiesischer Hotspot mit Aussicht auf das flach abfallende, azurblaue Meer und die majestätische Zitadelle über der Stadt. Klares Wasser und weltbekannte Strände gibt es auch in Saleccia und Lotu – mit einem Shuttle können Sie beide Traumstrände an nur einem Tag besuchen! Apropos Sonne: Mit 300 Sonnentagen pro Jahr ist Korsika eine ideale Destination, um leere Batterien wieder aufzuladen.

Bereits an der Westküste des Cap Corse bietet sich ein ganz anderes Bild: der schwarze Kieselstrand von Nonza. Viele Urlauber zeichnen oder schreiben darauf mit weißen Kieselsteinen Botschaften, die noch aus weiter Ferne zu erkennen sind – eine lustige Abwechslung zwischen Schwimmen und Sonnen. Den Strand von Arone wiederum umgeben große rote Felsen und pittoreske Berge. Empfehlenswert ist eine Wanderung über den „Zöllnerpfad“, der die Dörfer Macinaggio, Barcaggio und Centuri miteinander verbindet: Auf dem Weg liegen einige wunderschöne Sandstrände mit kristallklarem Wasser – und das leibliche Wohl kommt in etlichen Restaurants nicht zu kurz! Ein Tipp im Süden – nahe des wirtschaftlichen Zentrums Porto-Vecchio – sind die Strände von Santa Giulia und Palombaggia.

Selbstverständlich ist Korsika für alle Sportbegeisterten ein Paradies. Neben Klettern und Wandern in den Bergen werden sämtliche aquatische Sportarten angeboten: Vom Tauchen, Segeln, Kanufahren, Wildwasserschwimmen oder Kitesurfen – um nur einige Beispiele zu nennen – reichen die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten.

© Max Coquard – Bestjobers

Entdecken Sie das Fango-Tal

Das Erkunden des Flusses Fango bis zum Delta sorgt für Begeisterung bei Alt und Jung. Die zahlreichen Badegumpen laden nach einer Flusswanderung zum Erfrischen ein. Wer eine Kanufahrt vorzieht, bestaunt im Vorbeigleiten die Felsenlandschaft an den Ufern und die tiefen Wasserbecken. Im Delta des Fango lassen sich Schildkröten, Vögel und Schmetterlinge beobachten.

Dass auf Korsika der Naturschutz großgeschrieben wird, spiegelt sich auch in der touristischen Infrastruktur wider, denn große Hotel-Türme und Bettenburgen sucht man vergebens. Viel mehr begrüßt man die Gäste in charmanten kleineren Hotels in jeder Sterne-Kategorie und in neu konzipierten Feriendörfern, die originelle Übernachtungskonzepte anbieten. Eine große Auswahl an Apartments und Ferienhäusern steht ebenso zur Auswahl.

Der Berg ruft – auch auf Korsika

Wo das Mittelmeer tausende Meter tief abfällt, ragen auf der anderen Seite mehr als fünfzig zweitausend Meter hohe Berggipfel auf: Immerhin besteht Korsika zu beinahe 90 Prozent aus Bergland. Herausfordernd ist eine Bergpartie auf den höchsten Gipfel der Insel, auf den Monte Cinto, die mit einem grandiosen Rundumblick belohnt wird. Im Naturpark „Parc Naturel Région de la Corse“, der sich über rund ein Drittel der gesamten Inselfläche erstreckt, lassen sich Wälder und das omnipräsente Macchia-Gestrüpp, tiefe Täler und Gebirgszüge – wie die Felsenlandschaft der Calanche im Westen – entdecken. Direkt in der Stadt Calvi geht es ebenfalls hoch hinaus und doch bleibt man in der Nähe von Strand und Hafentrubel: Der Capu di a Veta, der 703 Meter hohe Hausberg, sollte in der morgendlichen Kühle bestiegen werden. Er ist ein perfekter Aussichtspunkt für grandiose Sonnenaufgänge.

Von Menhiren und Piraten

Von der langen Besiedlung der Trauminsel im Mittelmeer zeugen viele Überreste, wie die Menhire nördlich von Propriano und römische Ruinen. Typisch für Korsika sind die sogenannten Genuesertürme, die im 16. Jahrhundert zum Schutz vor Piraten entlang der Küste errichtet wurden. Sie sind ein beliebtes Ausflugsziel, genauso das „Maison Bonaparte“, das Geburtshaus Napoleons in der Stadt Ajaccio und das mittelalterliche Bastia.

Genussfaktor Korsika

Typisch sind zum einen die Maccia-Büsche, die man auf der gesamten Insel findet. Sie verleihen lokal hergestellten Schinken und Würsten ihr einzigartiges Aroma. Maccia-Geschmack findet sich sogar in Honig und Bier wieder. Nicht fehlen darf das Kosten von Edelkastanien (Maroni), von denen sich übrigens die freilaufenden Hausschweine ernähren. Ziegen- und Schafskäse wird nach jahrhundertealter Art und Weise traditionell von Kleinbauern in den Bergen hergestellt. Liebhaber von Meeresfrüchten kommen auf Korsika niemals zu kurz: Neben der „Aziminu“, einer gebundenen Fischsuppe, finden sich eine Vielzahl von Fisch- und Krustentierspezialitäten auf den Speisekarten. Ein Gläschen „Cap Corse“ (Aperitifwein) oder ein Zitronen- oder Myrthe-Likör runden jedes Mahl ab.

Endlich gibt es wieder Direktflüge von Wien, Salzburg, Graz, Memmingen und St. Gallen-Altenrhein auf die Trauminsel abseits ausgetretener Touristen-Trampelpfade!