Playa Escondida: Der versteckte Strand von Mexiko

Mexikos “Hidden Beach” (Playa Escondida) verbirgt sich in einem Loch auf den Marieta Islands. Um ihn zu erreichen, musst du erst durch einen Felsentunnel schwimmen.

Umgeben von glasklarem Wasser, liegt der „Hidden Beach of Mexico” oder “Playa Escondida” – wie er in der Landessprache genannt wird – verborgen in einem Loch auf den Islas Marietas vor der Küste von Puerto Vallarta (Riviera Nayarit) in Mexiko.

Wegen seiner Abgeschiedenheit wird er auch „Strand der Liebe” (Playa del Amor) genannt. Aber nur Insider wissen, wo er tatsächlich zu finden ist: Am Ende eines 24 Meter langen Felsentunnels. Wenn du den Strand besuchen möchtest, brauchst du einen Guide mit einer speziellen Lizenz. Und du solltest gut schwimmen können, denn der Tunnel ist mit Wasser gefüllt. Und die Strömungen des Meeres können stark sein. Der Wasserpegel kann sich schnell ändern und nicht immer ist es möglich, den Hidden Beach ohne Gefahr zu erreichen. Es kann also nicht schaden, eine Schwimmhilfe dabei zu haben. Ist das Meer aber ruhig und der Pegel tief, kann man sogar mit dem Kajak zufahren.

 


Der “Hidden Beach of Mexico” lässt sich nur schwimmend bzw. bei niedrigem Wasserpegel mit dem Kajak erreichen. Der Weg führt durch einen Tunnel. 

 

Naturparadies in Mexiko mit unschöner Vergangenheit

 

Die felsigen Marieta-Inseln entstanden vor tausenden von Jahren – in der Kreidezeit – durch Vulkanausbrüche im Meer. Im Laufe der Zeit siedelten sich Tiere und Pflanzen an und es entwickelte sich ein Naturparadies.

Vor rund hundert Jahren, noch vor dem 1. Weltkrieg, nutzte die mexikanische Regierung die malerischen Inseln allerdings für Bombenexperimente. Das Positive: Durch die Sprengungen entstanden zahlreiche außergewöhnliche Felsformationen und Höhlen, so auch der Hidden Beach.

 

Heute ein geschützter Nationalpark

Nachdem die militärischen Experimente abgeschlossen waren, konnten sich Fauna und Flora wieder erholen. Heute ist das Archipel ein Naturjuwel, das viele verschiedene Vogelarten, darunter auch den Blaufußtölpel, beheimatet. Umgeben von einer spektakulären Wasserfauna, sind die Marieta Islands auch der ideale Ort zum Schnorcheln, und um Meeresschildkröten, Rochen, Delfine und sogar Tintenfische und Buckelwale zu beobachten.

Das Betreten der Inseln ist allerdings nur mit spezieller Lizenz erlaubt. Dank des Engagements von Naturschützern, wurden die Inseln Ende der 1960er-Jahre unter Schutz gestellt und zum Nationalpark ernannt. Fischfang, Jagd und sonstige menschliche Eingriffe sind verboten.

 


 

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