So schön sind die Nationalparks in Italien - ichreise

Neben fantastischen Städten und paradiesischen Stränden hat Italien auch eine grüne Seite, deren Schönheit einfach atemberaubend ist.

Eine Reise nach Italien ist nicht nur etwas für Kulturbegeisterte, Feinschmecker oder Badenixen. Auch Naturliebhaber kommen dort voll auf ihre Kosten. Denn dieses vielseitige Land besitzt atemberaubende Naturlandschaften deren ursprüngliche Schönheit wirklich beeindruckend ist. Die grüne Seite Italiens bietet dementsprechend zahlreiche Nationalparks mit außergewöhnlichen Panoramen, die jedes naturverbundene Urlauberherz höher schlagen lassen. Und das sind die schönsten Nationalparks des Landes:

 

Nationalpark Stilfser Joch

Mitten im Herzen der Alpen liegt das größte historische Schutzgebiet Italiens – der Nationalpark Stilfser Joch. Der Hochgebirgspark ist daher von gigantischen Gletschern und großen Felsregionen geprägt. Seine Fläche erstreckt sich über die gesamte Ortler-Cevedale-Gruppe bis über die Täler von Livigno und Cancano. Zudem grenzt der Nationalpakr im Norden an den Schweizer Nationalpark Engadin und im Süden an den Regionalpark Adamello in der Lombardei. Hochgelegene Wiesen, üppige Nadelwälder, mehreren Wasserfälle und wunderschöne Bergseen machen den Park daher zu einem Highlight für Aktivurlauber.

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Nationalpark Gran Paradiso

Der Gran Paradiso Nationalpark wurde 1922 als erster Nationalpark in Italien eingerichtet. Somit ist er der älteste und bekannteste Park des Landes. Außerdem erstreckt er sich über die Region des Aostatals und über Piemont und hat eine Gesamtfläche von 70.318 Hektar. Benannt wurde der Park nach dem höchsten Berg Italiens, dem Gran Paradiso. Das Naturschutzgebiet wurde übrigens zur Rettung der Alpensteinböcke eingerichtet. Dort leben heute an die 4.000 Exemplare. Zudem bieten zahlreiche Bergseen, Wasserfälle, Wiesen und Gletscher auch vielen anderen Tieren ein schönes Zuhause.

Nationalpark Belluneser Dolomiten

Im südlichen Teil der Dolomiten zwischen den Flüssen Cismon, Piave und Agordino liegt der schöne Belluneser Dolomiten Nationalpark. Er beheimatet über 1.500 verschiedene Pflanzen- und an die 40 Baumarten. Aber auch 130 verschiedene Vogelarten sowie Iltisse, Gämsen und Hirsche leben dort. Die üppigen Wälder, saftigen Wiesen und Hochebenen bieten ein wunderbares Umfeld für schöne Wanderungen. Zudem gibt es im Canzoi Tal zwei künstlich angelegte Seen – den Mis und den La Stua. Aber den beeindruckendsten Anblick liefert die atemberaubende Gebirgskette, die Dolomiten.

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Nationalpark in den Abruzzen

Das Naturschutzgebiet in den Abruzzen wurde 1923 angelegt. Es liegt im Herzen des Zentral-Apennins zwischen den Abruzzen, dem Latium und der Molise. Mit seinen rund 50.000 Hektar bietet es zahlreichen Tieren, wie zum Beispiel dem Braunbären, dem Steinadler, Hirschen und Wölfen, ein Zuhause. Besonders sehenswert sind zudem das Fondillotal, die Camosciara, das Val di Rose und der Brera-See, wo seltene Vogelarten leben. Die schönen Gebirgsketten, Flüsse und Landschaften werden garantiert einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Sila Nationalpark

Der Sila Nationalpark ist ebenfalls bekannt für seine einzigartige Naturschönheit. Die 150.000 Hektar große Fläche des Parks erstreckt sich entlang der Provinzen Cosenza, Crotone und Catanzaro in Kalabrien. Der Park gilt als Naturerbe. Jedes Jahr zieht es viele Besucher in diesen wunderschönen Nationalpark, da er zahlreiche Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten bietet. Wandern, das Sammel von Pilzen und Radfahren zählen dort zu den beliebtesten Aktivitäten. Aber auch in die Ferienorte, wie zum Beispiel Villaggio Mancuso, kommen zahlreiche Menschen, um im Sommer in den schönen Seen Ampollino, Cecita und Arvo zu angeln oder zu baden.

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Nationalpark Cilento und Vallo di Diano

Der Nationalpark Cilento und Vallo di Diano liegt im südlichen Kampanien. Er ist der zweitgrößte Nationalpark in Italien. Seine Fläche erstreckt sich bis zur Küste ans tyrrhenische Meer und weiter bis zum Vallo di Diano am Fuß des Apennin Kampanien-Lukanien. Die Flora und Fauna des Parks beheimatet an die 1.800 Pflanzenarten. Zudem ist die Landschaft geprägt von Küstengebieten, Bergen, Flüssen und Bächen sowie grünen Wäldern. Das Gebiet beherbergt auch archäologische Stätten, wie zum Beispiel die Paestum, die Velia und die Kartause. Sie stehen seit 1998 auf der „World Heritage List“ der UNESCO.