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Der wissenschaftliche Grund, warum 2 Wochen Urlaub eigentlich nur Verschwendung sind

Ganz klar nach dem Motto: Ganz oder Gar nicht, erklärt ein Psychologe warum ein längerer Urlaub nicht unbedingt der bessere ist.

Obwohl ein zweiwöchiger Urlaub doppelt so lang ist wie ein einwöchiger - eh klar - macht er nicht zwangsläufig doppelt so glücklich. 

Warum dem so ist, erklärt Psychologe Daniel Kahnemann dem Business Insider Und auch, warum es für manche Menschen keinen Sinn macht, zwei Wochen in den Urlaub zu fahren.

 

Kahnemann zufolge lassen sich zwei Stadien des Seins entdecken, in denen sich jeder Mensch befindet. Entweder im "Experiencing Self" , also dem Ich, dass bewusst im Moment lebt, oder dem "Remembering Self". In diesem befindet sich das Ich in der Reflektionsphase und schaut zurück auf vergangene Momente.

Die Länge des Urlaubes hängt dann davon ab, welchem dieser "Ich's" man mehr Raum geben möchte und welches einen persönlich glücklicher macht.

Bist du eher der Typ, der im Moment des Seins lebt, plane einen langen Urlaub. Eine Woche länger, in der du in der Sonne Cocktails schlürfen kannst, entspannt dich umso mehr.
Bist du aber eher ein Typ der Reminiszenz, macht es praktisch keinen Unterschied ob dein Urlaub eine oder zwei Wochen lang ist.

Das Gehirn erinnert sich grundsätzlich leichter an einzelne, besondere Ereignisse. Alles was neu und aufregend ist, bleibt also eher hängen als viele aufeinander folgende ähnliche Momente, die am Ende im Rückblick miteinander verschwimmen. Ein Kurzurlaub in dem du von neuen Eindrücken, tatsächlich beeindruckt wirst, wirkt bei dir also intensiver. 

 

 

 

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