Wo „oben ohne“ gar nicht geht - ichreise

So angenehm es sein kann und so schön es ist, keine nervige Tan-Lines zu bekommen, in einigen Ländern und Regionen ist es tabu, das Oberteil fallen zu lassen.

Sommer, Sonne und „oben ohne“ im Meer baden – das klingt doch super, oder? Schnell kann dieser Traum allerdings zum Alptraum werden, denn in einigen Ländern muss mit einer gehörigen Strafe gerechnet werden, wenn das Bikinioberteil fehlt. Bevor man seine Hüllen fallen lässt, sollte man sich im Hotel zur Sicherheit nochmal erkundigen, wo man problemlos oben ohne baden kann. Manche Hotels gestatten das Oberteil-freie Baden auch am Pool.

 

In Afrika und Asien ist es generell verboten, sich am Strand oben ohne zu zeigen. In Tunesien beispielsweise sind nur am Hotelpool Bikinis erlaubt, falls der Hotelbetreiber dafür eine Genehmigung hat. In Kenia kann es zu einer Gefängnisstrafe kommen, wenn oben ohne gebadet wird und in Malaysia drohen sogar bis zu zwei Jahre Gefängnis bei einem Verstoß gegen die Bade- und Anstandsregeln.

 

 

In Amerika lieber nicht

 


In den USA ist an den meisten Stränden „oben ohne“ nicht gestattet. Ausnahmen sind Florida und Miami, dort kannst du das Oberteil ablegen und dich „topless“ sonnen. In der Dominikanischen Republik und in Mexiko herrschen wiederum sehr strenge Regeln und man muss auch hier mit hohen Geldstrafen rechnen. Nur an wenigen Stränden in Mexiko wie etwa in Oaxaca ist es möglich, sich oben ohne zu zeigen.

 


In Europa ist das das Baden mit freiem Oberkörper da schon deutlich einfacher. Kroatien, Italien, Frankreich und auch Spanien haben mit „topless“ kein Problem. Auf den Kanaren ist es bereits ganz normal, ohne Oberteil sich am Strand zu bewegen. In Korsika sieht es da schon wieder anders aus: 180 Euro Strafe folgen auf das Baden ohne Oberteil und auch in der Türkei sollte unbedingt die gesamte Badekleidung angelegt werden.