Wie zwei Österreicher das Camping revolutionieren - ichreise

Statt Camping und Reihenhaus gibt es nun Wohnwagons – um unabhängig in der Natur zu leben.

Sieht ungewöhnlich aus, ist es auch: Der “Wohnwagon” eines jungen österreichischen Unternehmens könnte das Camping revolutionieren. Dabei handelt es sich um ein 2,5 mal 6 Meter (bzw. 2,5 mal 10 Meter) fahrbares Haus. Der Wohnwagon soll “autarkes Leben in der Natur” ermöglichen. Der Wohnraum beträgt bis zu 25 Quadratmeter und hat mit den üblichen Campingwägen wenig gemeinsam: Zum Einsatz kommen Holz und andere natürliche Materialien, die “Haus”-Besitzer sollen sich mit Photovoltaik und anderen Techniken unabhängig mit Energie versorgen können. 

Dennoch ist die Nähe zum Camping oder noch mehr zum Glamping (die Luxusversion davon) unverkennbar. Zwar lässt sich ein Wohnwagon nicht so leicht transportieren wie ein Campingwagen, doch der Standort lässt sich leicht verändern – das ist beispielsweise für die Nutzer von Dauerstellplätzen auf Campingarealen interessant. Der Wohnwagon soll zudem etwa als Mini-Restaurant oder als Ferienhaus genutzt werden können. 

 

 

Ganz billig ist der Wohnwagon nicht: Das Grundmodell kostet rund 45.000 Euro, da müssen die Besitzer allerdings selbst Hand anlegen, um sich einen gemütlichen Innenraum zurecht zu zimmern – entsprechendes Grundwissen wird von der Firma in Workshops beigebracht. Eine voll ausgebaute Luxusversion des Wohnwagons kann schon auf rund 120.000 Euro kommen. Die Nachfrage ist laut Unternehmen dennoch groß – offenbar gibt es Bedarf an ungewöhnlichen Konzepten.

Faktbox (be0f67f8)

Text: Content Agentur Prazak