10 Naturwunder in Japan, die du gesehen haben musst - ichreise

Jährlich reisen fast 30 Mio. Besucher ins Land der aufgehenden Sonne. Neben der Metropole Tokio zählen u.a. auch diese Naturwunder in Japan zu den beliebtesten Reisezielen.

Paradiesische Strände, exotische Landschaften und pulsierende Städte – Japan ist ein Land, das voller spektakulärer Sehenswürdigkeiten steckt. Deshalb zieht es auch jedes Jahr unzählige Urlauber in das Land der aufgehenden Sonne. Das liegt allerdings nicht nur an den Touristenmagneten Tokio und Kyōto. Auch die zahlreichen Naturwunder in Japan sind einen Besuch wert. Und diese 10 Natursehenswürdigkeiten musst du gesehen haben:

 

Fuji-san, der heilige Berg

Der Fuji ist nicht nur Japans Wahrzeichen, sondern auch der höchste Berg des Landes. Der Vulkan ist außerdem ein nationales Heiligtum und wird von den Einwohnern wegen seines symmetrischen Vulkankegels verehrt. Dort soll nämlich die Göttin der aufblühenden Baumblüten, Konohanasakuyahime, zuhause sein. Ein Aufstieg gilt als spirituelle Reise, aber allein die majestätische Kulisse des Fuji von Tokio aus ist atemberaubend.

Yakushima Island

Auf der Insel Yakushima kannst du so richtig mit der Natur Japans in Kontakt kommen. Denn rund 42 % von Yakushima sind als Nationalpark deklariert. Die Insel ist ein regelrechter Zufluchtsort für Tiere und ein wahres Naturparadies. Der Großteil des Eilands ist mit Wäldern bedeckt, in denen japanische Zedernbäume stehen, die teilweise über tausend Jahre alt sind. Der Älteste Baum wurde „Jomon Sugi“ getauft und ist schätzungsweise 7.000 Jahre alt.

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Nachi-Wasserfall

Der Nachi-Wasserfall gilt als Japans höchster Wasserfall, der auch eine jahrhundertelange Kultstätte mit religiösen Schreinen war. Von vielen Einwohnern wird er auch heute noch als Wallfahrtsort betrachtet. Er liegt direkt neben dem Seigantoji-Tempel, der ebenfalls einen Besuch wert ist. Um den Wasserfall aus der Nähe zu sehen, muss man mittlerweile Eintritt zahlen – knapp € 2,30. Die lohnen sich jedoch wirklich.

Aso-san, der Vulkan im Osten

Auf der Insel Kyushu liegt ein weiteres Naturwunder von Japan, das du gesehen haben musst. Der Aso ist ein außergewöhnlicher Vulkan mit einer Fünffachkegelformation. Außerdem bietet er eine umliegende Landschaft, die man so in Europa nicht findet. Eine Wanderung zum aktiven Naka-dake, wo du einen Blick auf den aktiven Krater werfen kannst, solltest du dir deshalb nicht entgehen lassen.

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Akiyoshi Tropfsteinhöhle

Dieser faszinierende und mystische Ort ist eine der größten Höhlen des Orients. Die Akiyoshi Tropfsteinhöhle befindet sich in der Stadt Mine (Präfektur Yamaguchi) und liegt um die 100-200 m unter der Erde in der Akiyoshidai-Hochebene. Entstanden ist sie durch einen Fluss, der immer noch durch die Höhle fließt, weshalb sie stellenweise mehr als 300 m breit ist. Er reflektiert die Höhlendecke und bietet so einen einmaligen Anblick.

Kabira Bay

Von der dunklen Höhle geht es weiter ins Paradies. Die Kabira Bay ist eine atemberaubend schöne Bucht auf der Insel Ishigaki. Weißer Sandstrand und azurblaues Wasser wohin das Auge reicht. Obwohl die Bucht zu einem der schönsten Orte Japans gekürt wurde, gibt es hier so starke Strömungen, dass Schwimmen unmöglich ist. Die Schönheit dieses Ortes ist jedoch überwältigend und kann bei einer Bootstour ausführlich bewundert werden.

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Jigokudani, das Höllental

Nein, wir meinen hier nicht den berühmten Jigokudani Affenpark, wo Makaken in den heißen Quellen baden. Der Jigokudani ist ein schwelender Vulkankrater mit schwefelhaltigen Geysiren und Teichen voll blubbernden Matsches. Die Gegend rund um den Vulkan wird auch „Höllental“ genannt. Sie ist ein wundervoller Ort für eine wirklich beeindruckende Wanderung durch eine surreale Landschaft und ein Bad in den Thermen von Noboribetsu.

Naruto-Strudel

In Filmen hat man das schon oft gesehen – gigantische Strudel im Meer, die ganze Schiffe verschlingen können. In der Naruto-Straße zwischen den Inseln Ōge-jima und Awaji gibt es solche Strudel tatsächlich. Sie sind das Ergebnis von Flutwellen, die durch den engen Kanal strömen und stellen ein wahrhaft spektakuläres Naturwunder in Japan dar. Sie treten zweimal täglich auf, wobei die Zeiten je nach Gezeitenmuster variieren.

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Tottori-Dünen

Eine Wüste in Japan? Na ja, fast! Die Tottori-Dünen entlang der Küste nahe der Stadt Tottori erwecken fast den Eindruck, als würde man inmitten einer Wüste stehen. Die 16 km lange und 2 km breite Dünenlandschaft ist vor tausenden von Jahren entstanden. Je nachdem, wie der Wind weht, verändert sich die Form dieser Mini-Sahara und lockt mit ihrem einzigartigen Anblick jedes Jahr unzählige Menschen an.

Takachiho Gorge

Die Takachiho-Schlucht ist ein weiteres Naturwunder Japans und ein nahezu mystischer Ort. Die hundert Meter hohen Basaltwände säumen die Schlucht, durch welche das türkisblaue Wasser des Gokase Flusses fließt. Zudem sind die Felswände stellenweise mit Moos und Bäumen bewachsen. Es gibt auch einen beeindruckenden Wasserfall, der in mehreren Kaskaden die Wand hinabstürzt. Eine Bootsfahrt wird hier zum magischen Erlebnis.