Was der Euro im Urlaub wirklich wert ist - ichreise

In manchen Ländern bekommen wir mehr für unser Geld als in anderen.

Wer in den Urlaub fährt, der geht vor Ort gerne einmal shoppen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob es günstiger ist, im Urlaub oder doch besser daheim einkaufen zu gehen. Generell ist die Kaufkraft des Euros in den typischen Urlaubsregionen gestiegen. Sowohl in Spanien, als auch in Italien, Griechenland und den USA kriegt man mehr dafür als in Österreich. Konkret geht es dabei darum, um welchen Wert man Güter oder Dienstleistungen bekommt, für die man in Österreich 100 Euro bezahlen würde.

 

Günstige Ziele

 

Zunächst werfen wir einen Blick auf jene Destinationen, an denen man als Österreicher am meisten für sein Geld bekommt: In dieser Wertung führt Bulgarien vor Rumänien und Mexiko. Die höchste Kaufkraft haben 100 österreichische Euro in Bulgarien (212 Euro), gefolgt von Rumänien (190 Euro) und Mexiko (183 Euro). Auch in populären Urlaubsländern wie der Türkei, Spanien oder Griechenland bekommt man mehr für den Euro als in Österreich.

Ungefähr gleich viel für ihr Geld bekommen österreichische Touristen in Frankreich, Italien und Deutschland. Auch in den USA gibt es beinahe keinen Wertverlust mehr – hier ist die Umrechnung beinahe eins zu eins.

 

Ungünstige Ziele

 

Natürlich gibt es aber auch jene Destinationen, an denen österreichische Gäste deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen als bei uns. So ist der Urlaub in der Schweiz mit Abstand am teuersten, gefolgt von Dänemark, Schweden und Australien. Wer also darauf aus ist, möglichst viel Waren und Dienstleistungen für sein Geld zu bekommen, wird diese Länder als Urlaubsziel streichen müssen.

Als letzter interessanter Punkt ist auch die Veränderung der Werte verglichen zu den vorangegangenen Jahren zu nennen. Immer wieder gibt es hierbei drastische Änderungen, wobei die nächste wohl speziell für Großbritannien nach dem angestrebten „Brexit“ und dem Fall des Pfunds zu erwarten ist. Wirtschaftliche und politische Veränderungen in Ländern sorgen meist auch für eine mehr oder weniger dramatische Veränderung, wenn es darum geht, wie billig der Urlaub in diesem Land ist. Unser Tipp: Die Entwicklung der jeweiligen Währung im Auge behalten.