Auf diesen österreichischen Wanderrouten wird dir garantiert nicht langweilig - ichreise

Du hast Lust auf ein neues Abenteuer? Dann solltest du wandern gehen. Auf welchen Wanderrouten in Österreich dir garantiert nicht langweilig wird, verraten wir dir hier.

Du bist im Sommer gerne zu Fuß in den Bergen unterwegs? Über blühende Wiesen und durch schöne Wälder zu spazieren, ist dir aber viel zu langweilig? Dann haben wir hier ein paar abenteuerliche Wanderrouten in Österreich, die wirklich nur für die Mutigen gedacht sind. Sie sind anspruchsvoll und alles andere als langweilig…

 

Der Gletscherschaupfad Innergschlöß

Der sogenannte „Gletscherlehrweg“ führt dich über 24 Stationen und insgesamt 9km auf eine der faszinierendsten Wanderungen durch das Herz des Nationalparks Hohe Tauern. Dabei bekommst du einen wundervollen Einblick in die imposante Gletscherwelt rund um den Großvenediger. Ausgangspunkt dieser abenteuerlichen Wanderroute ist das Matreier Tauernhaus. Von dort führt dich ein ca. einstündiger Weg zum Innergschlöß und dem Venedigerhaus. Im Talschluss beginnt dann der Gletscherweg. Weiters führt dich die Strecke am Salzbodensee und dem „Auge Gottes“, einem kleinen See mit einer Wollgrasinsel, vorbei. Teilweise ist der Weg sehr steil, weshalb du eine gute Ausrüstung brauchst und auf jeden Fall trittsicher sein solltest. Denn die Route ist mit ca. 500m Höhenunterschied und einer Wanderzeit von mind. 4 Stunden durchaus herausfordernd.

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Die Gipfeltour nach St. Lorenzen

Ausgangspunkt der Gipfeltour ist der Turracher See. Von dort geht es weiter auf den Schoberriegel bis zur Gruft. Oben angekommen, führt dich diese Wanderroute weiter über insgesamt sechs Gipfel – die Kaser Höhe, die Hoazhöhe, die Bretthöhe, den Torer und den Großen und den Kleinen Speikkofel – bevor es weiter zum Abstieg nach St. Lorenzen geht. Dabei legst du rund 14km in ca. 6,5 Stunden zurück. Ausdauer und eine gewisse Fitness sind hier also von Nöten. Unten in St. Lorenzen angekommen, lässt du dich am besten von einem Taxi abholen (Voranmeldung bei Taxi Ebeneder unter 04275-681). Auch bei dieser Route ist eine gute Ausrüstung auf jeden Fall notwendig und obwohl du auf dieser Strecke bei einigen Hütten vorbei kommst, solltest du eine Jause mitnehmen. Man weiß ja nie…

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Der Saalfeldener Höhenweg

Eine weitere Wanderroute für anspruchsvolle Bergsteiger ist der Saalfeldener Höhenweg. Diese Strecke hat es wirklich in sich. Mit einer Wanderdauer von 10 Stunden, einer Streckenlänge von ca. 20km und einem Höhenunterschied von 2.090m ist der Saalfeldener Höhenweg nichts für schwache Nerven. Die lange Tour führt dich über drei Gipfel – das Persailhorn, das Mitterhorn und das Breithorn – und durch das Steinerne Meer. Dabei gibt es immer wieder leichte Kletterstellen. Eine Kletterausrüstung, Trittfestigkeit und Ausdauer sind hier also zwingend notwendig. Wer Durchhaltevermögen an den Tag legt, wird mit atemberaubenden Ausblicken belohnt und kann die prachtvolle und beeindruckende Landschaft Österreichs genießen.

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Der Stubaier Höhenweg

Diese Wanderroute zählt zu den schönsten Höhenwegen der Alpen. Mit einer Streckenlänge von knapp 100km und insgesamt 8.000 Höhenmetern ist er eine richtige Herausforderung. Der Stubaier Höhenweg führt dich über (fast) das ganze Stubaital und ausschließlich durch alpines Gelände. Weshalb du unbedingt eine entsprechende Bergausrüstung und natürlich eine gewisse Kondition brauchst. Um die ganze Route zu bewältigen, brauchst du nämlich 8 Tage. Die Etappen des Höhenwegs führen dich von Hütte zu Hütte. Jede Hütte ist also Start und Ziel einer Etappe. Es ist auch möglich, nur Teilstrecken davon zu gehen. Folgende Hütten liegen also auf dieser Hochgebirgswanderung am Weg: Die Starkenburger Hütte, die Franz-Senn-Hütte, die Neue Regensburger Hütte, die Dresdner Hütte, die Sulzenau Hütte, die Nürnberger Hütte, die Bremer Hütte und die Innsbrucker Hütte. Solltest du unterwegs nicht mehr können oder verletzt sein, hast du zum Beispiel bei jeder Etappe die Möglichkeit, ins Tal abzusteigen. Unten in den Tälern gibt es sehr gute Verkehrsanbindungen, um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen.